Informationsportal zur Radverkehrsförderung

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Winfried Hermann MdL, Verkehrsminister:

„Das Land Baden-Württemberg fördert den Radverkehr – strategisch und mit Plan.”

Gemeinsame Aufgabe RadNETZ

Land unterstützt Kommunen bei der Umsetzung

Die Umsetzung des RadNETZ ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Bund, Land und Kommunen. Alle zuständigen Stellen sind aufgerufen, in ihrer Zuständigkeit an der Umsetzung aktiv mitzuwirken. Das Land liefert dazu praktische Unterstützung.

Ein Großteil der Radwegeinfrastruktur in Baden-Württemberg liegt in der Baulast der Landkreise, Städte und Gemeinden. Deren Engagement bei der Umsetzung wird wesentlich dazu beitragen, ob das RadNETZ Baden-Württemberg bei den BürgerInnen ankommt. Das Land unterstützt diese AkteurInnen deshalb bei der Umsetzung auf vielfältige Weise:

  • Bauliche Maßnahmen, die Teil des RadNETZes sind, können eine priorisierte Förderung oder eine Sonderfördermittel erhalten. Eine Übersicht zu Fördermitteln gibt es im Bereich Infrastrukturförderung.
  • Das Verkehrsministerium bringt mit einer Veranstaltungsreihe Know-How direkt in die Kommunen. Aktuelle Entwicklungen in der Radverkehrsförderung stehen ebenso auf dem Programm wie praxisnaher Erfahrungsaustausch zu RadNETZ-Maßnahmen. Das vorläufige Programm der Veranstaltungsreihe (mit optionalen Elementen) können Sie hier herunterladen. Bei Interesse an der Veranstaltung oder Rückfragen dazu melden Sie sich bitten bei Frau Judith Schelkle
  • Bereits für die Entwicklung des RadNETZ wurden einheitliche Qualitätsstandards für die Wegeinfrastruktur definiert, die flächendeckend im Zuge des RadNETZ angewendet werden sollen. Die Qualitätsstandards gewährleisten, dass die RadfahrerInnen im RadNETZ und darüber hinaus in Baden-Württemberg zukünftig unabhängig von der Baulast durchgängig und sicher nutzbare Strecken vorfinden. Die Standards orientieren sich hierbei an den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA 2010) der Forschungsgesellschaft für Straßen und Verkehrswesen (FGSV). Sie legen Standardmaße für Entwurfselemente fest und formulieren Anforderungen zur Art und Qualität der Oberflächen und zu weiteren Details.
  • Die Musterlösungen für Radverkehrsanlagen in Baden-Württemberg zeigen typische Entwurfselemente mit den anzuwendenden Maßen und geben Hinweise für deren Einsatz. In Ergänzung zu den Qualitätsstandards erleichtern sie die Planungen vor Ort und sollen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beitragen. Sie sollen landesweit berücksichtigt werden – im Sinne einer möglichst großen Verständlichkeit und Akzeptanz durch die RadfahrerInnen, auch außerhalb des RadNETZ. Zu jeder Einzelmaßnahme im RadNETZ erhalten die Kommunen ein Maßnahmenblatt als Unterstützung für Planung und Umsetzung. Die Maßnahmenblätter stellen einen planerischen Ansatz zur Erreichung der Qualitätsstandards dar und enthalten eine Kostenschätzung sowie Vorschläge zur Maßnahmenpriorisierung.
  • Damit lokale Verantwortliche ihre Streckeneröffnungen für den Radverkehr mit möglichst wenig Aufwand und dennoch erfolgreich planen und umsetzen können, stellt das Land ein Servicepaket in Form eines „Aktionskoffers” bereit, den sie kostenfrei bei der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg reservieren und abholen können. Weitere Informationen finden Sie hier.

Informationen zu den sonstigen Serviceleistungen des Landes rund um Förderung, Finanzierung oder Öffentlichkeitsarbeit erhalten Sie unter anderem in der Fachbroschüre „Fertig.Los. Das RadNETZ Baden-Württemberg”.


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