Informationsportal zur Radverkehrsförderung

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Verkehrsminister Winfried Hermann und der Karlsruher Bürgermeister Michael Obert enthüllen anlässlich des Draistags eine Fahrradzählsäule.

Winfried Hermann MdL, Verkehrsminister:

„Mittelfristig wollen wir den Anteil des Radverkehrs an den zurückgelegten Wegen auf 20 % verdoppeln.”

Das RadNETZ Baden-Württemberg

Mehr Rad fürs Land

Am 12.1.2016 hat das Kabinett die Umsetzung des RadNETZ verabschiedet. Ziel des vom Ministerium für Verkehr (VM) vorgelegten Konzepts: ein flächendeckendes, durchgängiges Netz alltagstauglicher Fahrradverbindungen zwischen Mittel- und Oberzentren entlang der wichtigsten Siedlungsachsen im Land. Das RadNETZ hat eine Länge von ca. 7.000 Kilometern, ca. 700 Kommunen sind an das Netz angeschlossen. In dieses Netz sind auch die Landesradfernwege integriert. Bei der Auswahl der Strecken wurden die Bedürfnisse der Alltagsradlerinnen und -radler besonders berücksichtigt und auf eine sichere Führung geachtet. Ergänzt wird das RadNETZ Baden-Württemberg durch die Radverkehrsnetze der Landkreise sowie der Städte und Gemeinden.

Sieben Ziele fürs RadNETZ

Mit dem RadNETZ verfolgt das Land vor allem folgende Ziele:

  1. Lebenswerte Städte durch mehr Radverkehr: Eine Erhöhung des Radverkehrsanteils trägt dazu bei, Feinstaub und Lärm zu reduzieren, den Parkdruck zu verringern, und bedeutet mehr Lebensqualität in den Städten und Gemeinden.
  2. Steigerung des Radverkehrsanteils: Bessere Infrastruktur ist eine wesentliche Voraussetzung für die Zunahme der Radnutzung.
  3. Erhöhung der Verkehrssicherheit: Die Strecken des RadNETZes sollen landesweit verkehrssicher und attraktiv nach dem aktuellen Stand der Technik ausgebaut werden.
  4. Systematische Lückenschlüsse: Im Zuge der intensiven Abstimmungen mit den Akteuren vor Ort und auf Basis einer detaillierten Bestandsaufnahme des gesamten RadNETZes wurden sämtliche Lücken im RadNETZ identifiziert und können nun systematisch abgearbeitet und geschlossen werden.
  5. Effizienter Mitteleinsatz: Die Zugehörigkeit zum RadNETZ dient als wichtiges Priorisierungskriterium bei der Vergabe von Finanzierungs- und Fördermitteln im Radwegebau.
  6. Radverkehrsförderung im ländlichen Raum: Mit dem RadNETZ erhält der ländliche Raum zusätzliche Unterstützung für den Ausbau der Radinfrastruktur entsprechend des aktuellen Standes der Technik.
  7. Tourismusförderung: Radtourismus ist in ländlichen Räumen ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor. Durch die Einbindung der Landesradfernwege in das RadNETZ werden Infrastruktur und Beschilderung im touristischen RadNETZ weiter verbessert – und schaffen damit die Grundlage für eine erfolgreiche Vermarktung.

Gemeinschaftsaufgabe RadNETZ

Die Umsetzung des RadNETZ ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Bund, Land und Kommunen. Alle zuständigen Stellen sind aufgerufen, in ihrer Zuständigkeit an der Umsetzung aktiv mitzuwirken. Das Land liefert dazu praktische Unterstützung. [mehr Lesen]

Sicher gut sichtbar

Die wegweisende Beschilderung ist ein Kernelement bei der Umsetzung des RadNETZ Baden-Württemberg. Die 19 Landesradfernwege, die ebenfalls Bestandteil des RadNETZ sind, sind bereits durchgehend nach dem Stand der Technik beschildert. Nun werden auch die anderen Routen des RadNETZ gut sichtbar gemacht. [mehr lesen]

Die RadNETZ-ExpertInnen vor Ort

Entscheidend für eine erfolgreiche Umsetzung des RadNETZ sind die Akteure vor Ort. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Stadt- und Landkreise sowie die Regierungspräsidien. Denn sie kennen die Bedürfnisse und Möglichkeiten ihrer Regionen und der Kommunen am besten. [mehr lesen]

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