Informationsportal zur Radverkehrsförderung

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Verkehrsminister Winfried Hermann und der Karlsruher Bürgermeister Michael Obert enthüllen anlässlich des Draistags eine Fahrradzählsäule.

Winfried Hermann MdL, Verkehrsminister:

„Mittelfristig wollen wir den Anteil des Radverkehrs an den zurückgelegten Wegen auf 20 % verdoppeln.”

Landesauszeichnung

„Fahrradfreundliche Kommune”

Gemeinden, Städte und Landkreise, die das Fahrrad konsequent fördern, können sich um die Landesauszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune” bewerben - wenn sie die notwendigen Voraussetzungen erfüllen. Die NVBW - Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH koordiniert das Verfahren zur Vergabe der Auszeichnung im Auftrag des Verkehrsministeriums (VM).

Fahrradfreundlichkeit in Baden-Württemberg soll mehr sein als ein Lippenbekenntnis. Daher hat das Land die Auszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune” eingeführt. Landkreise sind hier ausdrücklich miteingeschlossen. Kommunen und Landkreise, die sich in vielen Bereichen für mehr und besseren Radverkehr einsetzen, können die Auszeichnung erhalten. Voraussetzung dafür ist unter anderem die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. (AGFK-BW). Hier gibt es mehr Informationen zur AGFK-Mitgliedschaft.

Antragstellung

Kommunen, die sich um die Landesauszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune” bewerben möchten, nutzen den Fragebogen zur Auszeichnung. Er ist verpflichtender Bestandteil sowohl eines Erstantrags als auch eines Rezertifizierungsantrags, der fünf Jahre nach erhaltener Auszeichnung zu stellen ist. Dem Antrag auf Rezertifizierung beizufügen ist darüber hinaus das Formular zur Stellungnahme zu den Hausaufgaben, die die Prüfkommission der Kommune mit der Auszeichnung aufgegeben hat.

Alle Antragsunterlagen stehen in der rechten Spalte zum Download bereit.

Die Frist für die Einreichung von Anträgen ist jeweils der 31. Januar. Der Antrag ist einzureichen bei:
NVBW – Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH,
Dr. Juliane Korn, Wilhelmsplatz 11, 70182 Stuttgart
Tel: (0711) 23991-116, E-Mail: Korn@nvbw.de

Wichtiger Hinweis für Kommunen, die bis 31. Januar 2018 ihren Antrag stellen möchten:

Bitte beachten Sie, dass der auf Grundlage der RadSTRATEGIE überarbeitete Fragenbogen 2017 erstmals zur Anwendung kommt und im Zuge dessen noch bis voraussichtlich September 2017 mit kleineren Anpassungen zu rechnen ist. Nähere Informationen dazu erhalten Sie von der Ansprechpartnerin Frau Dr. Juliane Korn.

Bewertungskriterien

Die Landesauszeichnung ist an die Erfüllung verschiedenster Kriterien geknüpft, die folgenden Bereichen zugeordnet sind:      

  • Strukturen und Rahmenbedingungen
  • Infrastruktur
  • Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln
  • Verkehrssicherheit
  • Soziale Dimension
  • Kommunikation und Verhalten
  • Radtourismus
  • Wirtschaft und Elektromobilität

Prüfkommission

Die Prüfung der Anträge und die Begutachtung der Kommunen vor Ort, die sich um die Auszeichnung als „Fahrradfreundliche Kommune” bewerben, erfolgt durch eine Prüfkommission des Landes, die sich aus fachkundigen Mitgliedern des Landesbündnisses ProRad zusammensetzt. 

Ausgezeichnete Kommunen

Als „Fahrradfreundliche Stadt” sind bisher ausgezeichnet: Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe, Kirchheim u. T., Offenburg, Tübingen und Lörrach. "Fahrradfreundlicher Landkreis" ist der Landkreis Göppingen.

Fahrradfreundliche Preise

Neben der Auszeichnung selbst erhalten die Kommunen das Signet "Fahrradfreundliche Stadt" und eine Fahrradzählsäule. Damit wird zum einen symbolisch gezeigt, dass "jeder Radfahrer und jede Radfahrerin zählt". Zum anderen liefert der Fahrradzähler den Kommunen täglich statistische Daten zum Radverkehr, eine wichtige Grundlage der Verkehrsplanung und ein Instrument, die Erfolge der Radverkehrsförderung zu messen.

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Ansprechpartnerin

Dr. Juliane Korn
NVBW – Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH
Tel: (0711) 23991-116
E-Mail: Korn@nvbw.de

„Fahrradfreundlich” auch für Landkreise

Am 2. Mai 2014 überreichte Minister Winfried Hermann dem Landkreis Göppingen die Auszeichnung „Fahrradfreundlich". Damit würdigte der Minister das langjährige Engagement des Landkreises für den Radverkehr und die konsequente Einbidnung der Kommunen in die weitere Planung.

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