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Neue Standards für Radverkehrsanlagen

20. September 2016

Baden-Württemberg führt Empfehlungen für Radverkehrsanlagen verbindlich ein.

Sie sind nicht neu, haben bisher aber keine Tragweite entfaltet: die Richtlinien der Forschungsgesellschaft Straßen- und Verkehrswesen für die Anlage von Stadtstraßen (RASt) und die Empfehlung für Radverkehrsanlagen (ERA). Nun hat das Verkehrsministerium Baden-Württemberg beide Regelwerke als Grundlage für Planung und Neubau von Straßen verbindlich eingeführt.

In einem Schreiben an Regierungspräsidien, Landkreise und Kommunen informiert das Ministerium: „Ab sofort sind die Empfehlungen für Radverkehrsanlagen Ausgabe 2010 für die Planung, den Entwurf und den Betrieb von Radverkehrsanlagen zugrunde zu legen. Sie gelten für den Neubau und die wesentliche Änderung von Straßen in der Baulast des Landes Baden-Württemberg. Für bestehende Landesstraßen und den Neubau und die wesentliche Änderung von Straßen und Radwegen in Baulast des Bundes wird ihre Anwendung empfohlen.” Hier gibt es das Einführungsschreiben des Verkehrsministeriums zur ERA als Download.

In einem weiteren parallel versandten Schreiben an Regierungspräsidien, Landkreise und Kommunen informiert das Ministerium über die Einführung der Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen (RASt): „Ab sofort sind die Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen (RASt) für den Neubau sowie den Um- und Ausbau von Bundesfernstraßen der Baulast des Bundes sowie von Straßen in der Baulast des Landes Baden-Württemberg zugrunde zu legen.” Hier gibt es das Einführungsschreiben des Verkehrsministeriums zur RASt als Download.

Mehr Informationen zur ERA

Die ERA 2010 bilden die Grundlage für die Planung, den Entwurf und den Betrieb von Radverkehrsanlagen und gelten für den Neubau und die wesentliche Änderung von Straßen. Sie gelten für Radverkehrsverbindungen der Verbindungsfunktionsstufen II bis V gemäß RIN innerhalb und außerhalb bebauter Gebiete und ergänzen und vertiefen die übrigen planerischen und entwurfstechnischen Richtlinien um die konkreten Details zum Radverkehr.

Die ERA 2010 behandeln die Themen:

  • Radverkehrskonzept
  • Entwurfsgrundlagen
  • Radverkehrsführung an innerörtlichen Hauptverkehrsstraßen
  • Radverkehrsführung an Knotenpunkten
  • Querungsanlagen
  • Radverkehr in Erschließungsstraßen
  • Einbahnstraßen mit Radverkehr in Gegenrichtung
  • Radverkehr in Bereichen des Fußgängerverkehrs
  • Radverkehr an Landstraßen
  • Selbstständig geführte Radwege
  • Bau und Betrieb von Radverkehrsanlagen
  • Wirkungskontrolle und Qualitätssicherung

Der Bund hat die ERA 2010 für die Bundesstraßen nicht eingeführt.

Mehr zu den Regelwerken der FGSV

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Neues aus der Radverkehrsförderung in den Kommunen erfahren Sie auf dem Blog der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e.V.

Wege zu einer neuen Radkultur

Baden-Württemberg hat einen Fahrplan für die Radverkehrsförderung in den nächsten 10 Jahren: Die RadSTRATEGIE Baden-Württemberg

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