Informationsportal zur Radverkehrsförderung

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John F. Kennedy, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, 1961-1963

„Nichts ist vergleichbar mit der einfachen Freude, Rad zu fahren.“

Straßenbau gefördert

03. Januar 2018

Von den Maßnahmen profitieren auch Rad- und Fußverkehr.

Das Land gewährt Gemeinden, Landkreisen und kommunalen Zusammenschlüssen Zuwendungen für kommunale Vorhaben im Straßenbau nach dem Landes-gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG). Ziel der Förderung ist die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse und des Lärmschutzes. Viele Projekte dienen der Verbesserung der Verkehrssicherheit, etwa durch die Beseitigung von Bahnübergängen. Aber auch die Anlage von Kreisverkehrsplätzen und die Verbesserung von Informationssystemen, wie z.B. Parkleitsystemen, werden gefördert.

Vorteile auch für Radfahrer und Fußgänger

Bei Projekten des kommunalen Straßenbaus profitieren oft auch Rad- und Fußverkehr. Dies geschieht zum Beispiel durch die Beseitigung von Unfallschwerpunkten, neue Verkehrsführungen, Querungshilfen oder neue begleitende Rad- und Fußwege. Verschiedene bewilligte Projekte dienen ausdrücklich der Erhöhung der Verkehrssicherheit von Radfahrern und Fußgängern.

Hohe Fördersumme  – ländlicher Raum profitiert

2011 bis 2016 wurden 273 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 474 Millionen Euro bewilligt. Im Jahr 2017 wurden weitere 79 Förderprojekte zur Bewilligung durch die Regierungspräsidien freigegeben. Das Land unterstützt die neuen Maßnahmen mit Zuschüssen von rund 48 Millionen Euro. Kommunen, die dem ländlichen Raum zuzuordnen sind, sind mit rund 53 Prozent aller geförderten Maßnahmen vertreten.

Wie geht es nach 2019 weiter?

Die bisherige Mittelausstattung des LGVFG speist sich aus Zuweisungen des Bundes nach dem Entflechtungsgesetz. Aufgrund der erzielten Einigung des Bundes mit den Ländern zur Neuordnung der Finanzbeziehungen entfallen nach 2019 u.a. diese Zuweisungen des Bundes. Im Gegenzug zum Wegfall der Entflechtungsmittel erhalten die Länder mehr Prozentpunkte am Umsatzsteueraufkommen. Die Landesregierung erarbeitet derzeit eine Konzeption zur Fortführung des LGVFG nach 2019. Ziel ist eine Fortführung auf mindestens demselben finanziellen Niveau.

Verkehrsministerium kämpft für Fortführung

Aus Sicht des Verkehrsministeriums ist der hohe Förderbedarf für kommunale Verkehrsprojekte offenkundig. Kommunale Verkehrsprojekte – gerade auch im ländlichen Raum – müssen auch in Zukunft realisierbar und für die Kommunen zu stemmen sein. Das LGVFG wird als wesentliches Instrument zur Finanzierung von kommunalen Verkehrsinfrastrukturinvestitionen in Baden-Württemberg gesehen. Die Städte, Gemeinden und Landkreise benötigen daher auch nach 2019 eine leistungsfähige kommunale Verkehrsinfrastruktur.

Listen der 2017 zur Bewilligung freigegebenen Projekte finden Sie hier.

Aktuelle Termine

Im Bereich Termine finden Sie alle aktuellen Veranstaltungen rund um den Radverkehr in Baden-Württemberg und darüber hinaus.

News vor Ort

Neues aus der Radverkehrsförderung in den Kommunen erfahren Sie auf dem Blog der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e.V.

Wege zu einer neuen Radkultur

Baden-Württemberg hat einen Fahrplan für die Radverkehrsförderung in den nächsten 10 Jahren: Die RadSTRATEGIE Baden-Württemberg

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