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3.000 neue Wegweiser

05. Oktober 2017

Der Schwarzwald-Baar-Kreis bekommt ein Gesamtkonzept für 1.100 km Radwege

Rund 1.100 Kilometer ist das Alltags-Radverkehrsnetz des Schwarzwald-Baar-Kreises lang. Um den genauen Streckenverlauf herauszufinden, mussten Radfahrer bis jetzt Planwerke sichten oder in Online-Routenplanern recherchieren. Künftig soll die Recherche leichter werden. In den kommenden Monaten wird das Radverkehrsnetz auf Grundlage eines einheitlichen Gesamtkonzeptes neu beschildert. Mit über 3.000 Wegweisern wird das Radverkehrsnetz ausgewiesen, der Auftakt dazu wurde nun in Blumberg gemacht. Um dem anstehenden Winter zuvor zu kommen, sollen anschließend zuerst die höher gelegenen Städte und Gemeinden im Schwarzwald-Baar-Kreis beschildert werden. Nachdem die Arbeiten in Blumberg abgeschlossen sind, wird die Montage der Wegweiser in Triberg und St. Georgen fortgesetzt.

Ziel der Fahrradwegweisung ist es, den Radverkehr auf sicheren und attraktiven Strecken, die schnellstmöglich ans Ziel führen, zu bündeln. Davon profitieren nicht nur Touristen und Besucher des Landkreises, sondern auch die Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Denn auch im Schwarzwald-Baar-Kreis steigt der Radverkehrsanteil, vor allem bedingt durch die immer präsenteren Elektrofahrräder, kontinuierlich an. Die besten Strecken sind dabei gerade den „Neu-Radlern“ nicht immer bekannt.

Dies sieht auch das Land Baden-Württemberg so und unterstützt die Finanzierung des kreisweiten Wegweisungssystems mit erheblichen Fördermitteln. Zeitgleich mit den Fahrradwegweisern des Landkreises werden auch die neuen, typgleichen Wegweiser des Landes montiert. Hier erfolgte eine beispielhafte Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Land, so dass die beiden Wegweisungssysteme nahtlos ineinander übergehen und keine Lücken entstehen. Durch die enge Zusammenarbeit konnten zudem Kosten bei Ausschreibung und Montage eingespart werden. Von den Gesamtkosten in Höhe von 341.000 Euro entfallen 106.000 Euro direkt auf die Verbindungen des Landes Baden-Württemberg und Dritter. Für seine Montage- und Herstellungskosten in Höhe von 179.000 Euro erhält der Landkreis eine Landesförderung von 109.000 Euro. Der Landkreis trägt folglich 126.000 Euro.

Außerdem ist eine touristische Erweiterung schon beschlossen. Im kommenden Jahr sollen die neuen Fahrradwegweiser um ein sogenanntes Knotenpunktsystem ergänzt werden. Damit ist es möglich, individuelle Touren an Hand von Übersichtstafeln zu planen, die an 70 ausgewählten und nummerierten Knotenpunkten aufgestellt werden. Damit fördert der Landkreis den vor allem auch wirtschaftlich immer bedeutender werdenden Radverkehr weiter. Auch hierfür stehen Fördermittel in Aussicht. Der weitere Ausbau von Radwegen und der Radinfrastruktur auf Grundlage des Radverkehrsplans des Landkreises bleibt daneben eine wichtige Daueraufgabe der Städte, Gemeinden, des Landkreises und des Landes.

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Baden-Württemberg hat einen Fahrplan für die Radverkehrsförderung in den nächsten 10 Jahren: Die RadSTRATEGIE Baden-Württemberg

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