Informationsportal zur Radverkehrsförderung

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Viele kleine blaue Fahrräder vor weiß-grauem Hintergrund

Arne Koerdt, Verkehrsministerium

„Unsere Aufgabe: Radverkehrsförderung möglichst einfach machen & Akteuren bei der Arbeit helfen.“

Der Fahrrad-Monitor

des Sinus-Instituts

Der Fahrrad-Monitor erhebt alle zwei Jahre das subjektive Stimmungsbild der Radfahrer in Deutschland. 3.000 Bürgerinnen und Bürger zwischen 14 und 69 Jahren werden dafür von der Sinus Markt- und Sozialforschung GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) befragt. Der Fahrrad-Monitor wird im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans 2020 vom BMVI gefördert.

Wussten Sie, dass...

  • Knapp über Dreiviertel der Deutschen leben in einem Haushalt mit einem Fahrrad (76 %, 2013:72%).
  • Die Fahrrad-Nutzung nimmt zu: 77% (2015: 62 %) geben an, mindestens gelegentlich Fahrrad zu fahren und 41% (2015: 38%) nutzen das Fahrrad mehrmals die Woche oder sogar täglich.
  • Die Zufriedenheit mit der Abstellsituation ist an Arbeits- und Ausbildungsstätten und im privaten Umfeld am höchsten. An Bahnhöfen, Haltestellen und Schulen ist sie dagegen weiterhin gering.
  • Primär wird das Fahrrad für Einkäufe, kurze Erledigungen und Ausflüge eingesetzt; 32% der Befragten fahren mit dem Fahrrad zur Arbeit, 15% zur Schule, Uni oder Ausbildungsstätte. Zum TRansport von Lasen nutzen 15% der Radfahrenden das Fahrrad.
  • Die dringlichsten Wünsche an die Politik sind nach wie vor der Ausbau bzw. Bau neuer Radwege. Darüber hinaus ist die Verbesserung der Beleuchtung der Radwege ein wichtiges Anliegen sowie die Bereitstellung sicherer Abstellanlagen. Kommunikationsmaßnahmen zum besseren Miteinander aller Verkehrsteilnehmer haben ebenfalls hohe Priorität. 37% wünschen sich Kampagnen zum besseren Miteinander aller Verkehrsteilnehmer
  • 29 % erwägen den Kauf eines Fahrrads in den nächsten 12 Monaten (2015: 23%; 2011: 29 %)
  • Das Interesse an E-Bikes/Pedelecs ist mit 42 % im Vergleich zu 2015 leicht gesunken.
  • 38% der Befragten kennen bereits Lastenräder. 19% davon können sich auch generell vorstellen sich ein Lastenrad anzuschaffen.
  • Für das Fahrrad als Verkehrsmittel sprechen vor allem gesundheitliche Gründe, die Umweltfreundlichkeit sowie Kostenersparnis. Auch Spaß, Parkplatzmöglichkeit und Flexibilität werden mit angeführt.
  • Die Deutschen wollen zukünftig vor allem das Auto (32 %) sowie das Fahrrad (34 %) häufiger als Verkehrsmittel nutzen. 2013 waren es noch 35% bzw. 33%. In der Gruppe der 20-29 Jährigen wollen sogar 51% (2015: 41%) das Rad in Zukunft gerne häufiger nutzen.
  • Der Durchschnitts-Kaufpreis für Fahrräder steigt weiter auf 681 Euro an. (2015: 603 Euro; 2013: 563 Euro)

    (Quelle: Sinus-Institut)      

    Die vollstädnigen Ergebnispräsentation der letzten Jahre können unter den folgenden Links abgerufen werden:

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