Informationsportal zur Radverkehrsförderung

Informationsportal zur Radverkehrsförderung

Viele kleine blaue Fahrräder vor weiß-grauem Hintergrund

Arne Koerdt, Verkehrsministerium

„Unsere Aufgabe: Radverkehrsförderung möglichst einfach machen & Akteuren bei der Arbeit helfen.“

Forschung

rund ums Rad

Viele Studien und Forschungsprojekte haben sich in letzter Zeit mit dem Thema Radfahren und Radverkehrsförderung beschäftigt. Einige davon haben interessante Berichte oder Leitfäden hervorgebracht. Die aktuellsten werden hier vorgestellt und stehen als Download zur Verfügung.

Was bringt Radfahren auf dem Arbeitsweg?

Eine Broschüre des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg zeigt: Radfahrende Mitarbeiter sind gesünder und motivierter. Wie man Kolleginnen und Kollegen aufs Rad bringt, lässt sich in der Broschüre „Betriebliche Radverkehrsförderung” nachlesen.

Baustellen und Radverkehr

Ab sofort haben kommunale Verwaltungen mit dem„Leitfaden Baustellen“ mit Musterplänen, Checklisten und guten Beispielen zur sicheren Berücksichtigung des Fuß-und Radverkehrs eine praktische Fachbroschüre an der Hand. Der Leitfaden wird von der AGFK-BW herausgegeben und vom Verkehrsministerium Baden-Württemberg gefördert und unterstützt.

Fahrradhelm: Hilfe oder Hindernis?

Die Landesregierung hat gemeinsam mit dem Land Thüringen ein Gutachten zum Nutzen von Fahrradhelmen in Auftrag gegeben. Die umfassende Grundlagenstudie des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg (VM) und des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft hat die Effekte von Fahrradhelmen wissenschaftlich untersucht und kommt zu dem Ergebnis, dass Fahrradhelme effektiv sind, um die Folgen von Fahrradunfällen erheblich abzumildern.

Hier gibt es die Studie als PDF-Dokument zum Download:

Hintergründe und eine Zusammenfassung finden Sie in der Pressemitteilung des VM.

Leitfaden „Fahrrad bei Großveranstaltungen”

Im Rahmen des Evangelischen Kirchentags 2015 in Stuttgart haben sich die Veranstalter zum Ziel gesetzt, Logistik, Anreise und Mobilität vor Ort mit möglichst viel Radanteil abzuwickeln – mit Erfolg, wie die Projektauswertung gezeigt hat. Nun ist ein Leitfaden entstanden, der die Erfahrungen des Kirchentags 2015 zusammenfasst und Handlungsempfehlungen für Veranstaltungen und Großbetriebe gibt.

Bereits zum Kirchentag 2013 gab es ein Pilotprojekt, das den Einsatz von Lastenrädern erfolgreich getestet und dokumentiert hat.

Hier gibt es den Leitfaden „Fahrradfahren für Alle ermöglichen” als Download (2,6 MB).

Hier gibt es den Leitfaden Lastenradeinsatz als Download (5 MB).

Geeignete Infrastruktur bringt Sicherheit

 Studie des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. stellt einen engen Zusammenhang zwischen der Qualität der Fahrradinfrastruktur und der Verkehrssicherheit her. Da immer mehr Menschen das Rad als Verkehrsmittel wählen, müssen die Kommunen für eine bessere Infrastruktur sorgen, um Unfälle zu vermeiden. Als besonders vorteilhaftes Instrument heben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Fahrradstraße hervor: „Wegen ihrer niedrigen Unfallzahlen und geringer Zunahme der Unfallbelastung auch bei steigenden Radverkehrsstärken sollten Fahrradstraßen - soweit sich die Struktur des Straßennetzes dafür eignet, auch als Netzalternative zu Verkehrsstraßen - verstärkt Einsatz finden”, schreiben sie.

Hier gibt es die komplette Studie „Einfluss von Radverkehrsaufkommen und Radverkehrsinfrastruktur auf das Unfallgeschehen” als Download.

Broschüre zum Gestalten von Ortsdurchfahrten

Die Gestaltung des innerörtlichen Straßenraumes in Dörfern und kleinen Städten ist seit Jahrzehnten ein wichtiges Thema in der Stadt- und Straßenplanung. Daher hat das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur im April 2016 eine neue Broschüre herausgegeben und damit einen früheren Leitfaden aktualisiert. Weiterführende Informationen und Richtlinien zum Thema Qualitätsstandards bei der Radverkehrsführung bietet das RadNETZ Baden-Württemberg.

Hier gibt es die Broschüre als Download (6,8 MB).

Bessere Wege für Mountainbiker

Das „Mountainbike-Handbuch Baden-Württemberg” zeigt, wie auf Basis der aktuellen Gesetzeslage Mountainbike-Routen in Baden-Württemberg ausgewiesen werden können, welche Interessenskonflikte dabei berücksicht werden sollten und wie man vor Ort Ausnahmen für die bestehende 2-Meter-Regelung umsetzen kann. 

Was bringen Schutzstreifen für den Radverkehr?

Die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e.V. (AGFK-BW) hat ein Gutachten erstellen lassen, das mögliche Vorteile von Fahrradschutzstreifen in Ortschaften prüfen sollte. Dabei wurden vor allem auch Straßen in den Blick genommen, die schmaler als die üblicherweise vorgeschriebenen 7 Meter sind. Hier gibt es die wichtigsten Ergebnisse des Schutzstreifen-Gutachtens, ein Interview mit dem Gutachter und das Gutachten in Kurz- und Langfassung als Download.

Außerdem beteiligt sich das Land Baden-Württemberg aktuell an einem Modellprojekt, das die Wirkungsweise und Sicherheitsvorteile von Fahrradschutzstreifen auf Straßen außerhalb von Ortschaften erforscht.

Wie wirken Radverkehrsmaßnahmen?

Das Land Baden-Württemberg lässt seine Maßnahmen zur Radverkehrsförderung durch eine regelmäßige Wirkungskontrolle begleiten. 

 

 

Was bringt Radfahren auf dem Arbeitsweg?

Eine Broschüre des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg zeigt: Radfahrende Mitarbeiter sind gesünder und motivierter. Wie man Kolleginnen und Kollegen aufs Rad bringt, lässt sich in der Broschüre „Betriebliche Radverkehrsförderung” nachlesen.

 

 

 

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