Informationsportal zur Radverkehrsförderung

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Arne Koerdt, Verkehrsministerium

„Unsere Aufgabe: Radverkehrsförderung möglichst einfach machen & Akteuren bei der Arbeit helfen.“

Laut einer Wiener Umfrage sind die wichtigsten Gründe, die gegen ein Radfahren im Winter sprechen, die Unfallgefahr, die Kälte und das schwierigere Vorankommen wegen des Zustands der Straßen und Radwege. Eine Umfrage aus Voralberg kommt zu ähnlichen Ergebnissen. Ein guter Winterdienst kann zumindest zwei der drei Hauptgründe entkräften und damit das Radfahren im Winter attraktiver machen.

Hier finden Sie eine kurze Checkliste für den Kommunalen Winterdienst. Auf der Website des Nationalen Radverkehrsplans finden Sie einen ausführlichen Artikel zum Thema mit vielen weiteren Informationen.

  • Eigenes Winterdienstnetz für den Radverkehr entwickeln, dieses sollte mindestens das Hauptradroutennetz der Stadt abdecken.
  • Radwege gleichberechtigt mit den Fahrbahnen des Kfz-Verkehrs reinigen, im Idealfall sogar vorher.
  • Beim Räumen der Kfz-Fahrbahnen darauf achten, dass bei der Räumung der Schnee nicht auf Radverkehrsanlagen geschoben wird.
  • Der Einsatz von Schmalspurfahrzeugen, insbesondere auf eigenen Radverkehrsanlagen, ist sinnvoll.
  • Beim Bau neuer Radverkehrsanlagen darauf achten, dass diese von Schmalspurfahrzeugen befahren werden können.
  • Der Einsatz von Salzlösungen als Streugut ist für den Radverkehr am effektivsten.