Informationsportal zur Radverkehrsförderung

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Viele Menschen haben sich für dieses Foto zu einem Fahrrad formiert.

Michael Obert, AGFK-BW Vorstandsvorsitzender

„Radverkehrsförderung ist eigentlich ganz
einfach – da kann jeder in fast jedem Bereich etwas beitragen.“

Radverkehrsförderung

bei Bau und Planung

Ob Menschen ihr Fahrrad im Alltag nutzen, hängt davon ab, wie sicher und bequem es am Wohn- oder Arbeitsplatz und im öffentlichen Raum abgestellt werden kann. Ein Fahrrad, das im Keller steht, wird für kurze Wege nicht extra hochgetragen. Und wer nicht sichere parken kann, kauft kein teures Fahrrad. 

Durch das Einplanen von genügend gut erreichbaren, sicheren und wetterfesten Fahrradabstellmöglichkeiten in privaten und öffentlichen Gebäuden entscheiden Architektinnen und Architekten schon in der Entstehungsphase neuer Wohnanlagen, Einkaufszentren oder Firmengebäude mit, ob die späteren Nutzerinnen und Nutzer per Rad unterwegs sein werden. Mit einer Überarbeitung der Landesbauordnung (LBO) und der dazu gehörigen Verwaltungsvorschrift unterstützt das Land Baden-Württemberg die Schaffung von mehr und hochwertigeren Fahrradabstellplätzen in privaten und öffentlichen Gebäuden.

Hier gibt es alle Informationen zur Landesbauordnung und die vollständigen Gesetzestexte als Download. Hier gibt es mehr Informationen für Kommunen und einen Informationsflyer zur Landesbauordnung der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW)

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Besser parken

Die Novellierung der Landesbauordnung (LBO) sorgt dafür, dass Fahrräder ein echtes Zuhause bekommen. Architekten und Planer müssen in Zukunft bei Bauprojekten von vorne herein genügend Fahrradstellplätze einplanen. Die sollen wettergeschützt und möglichst ebenerdig erreichbar sein und so auch dem Trend zum E-Bike Rechnung tragen. E-Bikes sind schwerer als normale Räder und daher nicht so leicht über mehrere Stufen in Wohnung oder Keller zu tragen.