Informationsportal zur Radverkehrsförderung

Informationsportal zur Radverkehrsförderung

Michael Obert, AGFK-BW Vorstandsvorsitzender

„Radverkehrsförderung ist eigentlich ganz
einfach – da kann jeder in fast jedem Bereich etwas beitragen.“

Radverkehrsförderung

als Bildungsziel

Studien zeigen: Das Mobilitätsverhalten wird im Jugendalter eingeübt und ist dann nur noch schwer veränderbar. Daher ist es besonders wichtig, dass Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen und Universitäten das Thema Radfahren immer wieder an Kinder und junge Menschen herantragen. Dazu gibt es neben den in den Lehrplänen festgelegten Inhalten zahlreiche erprobte Programme und viele gute Ideen für jede Altersstufe.

Eine Übersicht finden Sie in der Materialsammlung "Fahrrad und Schule".

Kindergärten

Radfahren hat viele positive Effekte für Kinder: Es schult Orientierungs- und Gleichgewichtssinn sowie das räumliche Vorstellungsvermögen. Außerdem trainiert Radfahren Muskulatur, Ausdauer und Motorik, und es gibt Kindern Selbstvertrauen und fördert ihre Sozialkompetenz. Und natürlich üben Kinder, die mit der Familie oder selbständig per Rad unterwegs sind, früh ein nachhaltiges Mobilitätsverhalten ein.

Deshalb profitieren Gesellschaft und Umwelt von einer frühen Mobilitätserziehung. Aufgabe der Bildungseinrichtungen ist es, die Kinder dabei zu unterstützen. Dabei haben sie vielfältige Möglichkeiten.

Kindergärten können

  • Verkehrserziehung durchführen und den Kindern spielerisch das Radfahren näherbringen
  • Radfahren und Sicherheitsthemen wie Helm tragen in der Kita thematisieren
  • einen festen Tag für Fahrradpflege in der KiTa einplanen
  • (Lauf-)Radbörsen organisieren

Schulen

Schulen haben eine Vielzahl von Möglichkeiten, eine gesunde und nachhaltige Mobilität zu fördern. Sie können zum Beispiel:

Universitäten

  • Räder für Studienanfänger bereitstellen
  • sich als Erzeuger eines großen Mobilitätsaufkommens in die Mobilitätsplanung der Kommune einbringen und auf eine gute Anbindung aller universitären Einrichtungen ans kommunale Radwegenetz achten
  • ausreichend qualitativ hochwertige Fahrradabstellplätze in Universitätsnähe bereitstellen und dabei die Anforderungen der Landesbauordnung (LBO) beachten
  • E-Mobilitätskonzept entwickeln und sich für Förderung bewerben

Volkshochschulen und andere Fortbildungsinstitutionen

  • Radfahrkurse für Erwachsene anbieten
  • Radfahrkurse für Migrantinnen und Migranten anbieten
    (zum Beispiel in Zusammenarbeit mit der Radfahrschule des ADFC-BW)

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