Informationsportal zur Radverkehrsförderung

Informationsportal zur Radverkehrsförderung

Michael Obert, AGFK-BW Vorstandsvorsitzender

„Radverkehrsförderung ist eigentlich ganz
einfach – da kann jeder in fast jedem Bereich etwas beitragen.“

Radverkehrsförderung

im Verkehrsbetrieb

Kommunale Verkehrsbetriebe haben viele Möglichkeiten, das Fahrrad mit in ihre Service-Palette aufzunehmen und so Intermodalität zu demonstrieren und konkret anzubieten. Das Rad kann gerade im ländlichen Raum eine Verknüpfung zwischen Wohnort und ÖPNV herstellen. Haltestellen bekommen so ein größeres Einzugsgebiet und der ÖPNV mehr Kunden.

Für die Verknüpfung von Radverkehr und Nahverkehrsangeboten gibt es in der Praxis schon viele gute Ansätze und bewährte Beispiele. 2017 ist dazu unter anderem ein Leitfaden für das Betreiben von Fahrradstationen erschienen. Was ÖV-Anbieter konkret zur Radverkehrsförderung beitragen können:

Mit Fahrrad im Zug

NVBW und ADFC Baden-Württemberg haben eine Karte veröffentlicht, in der die Regelungen zur Fahrradmitnahme in der Bahn übersichtlich dargestellt sind.

Bergauf per Bus

Im Modellprojekt „Fahrrad2go” im Rems-Murr-Kreis hat der Verkehrsanbieter die Busse auf der Steilstrecke zwischen Winnenden und Buoch mit Fahrradgepäckträgern ausgestattet. So können Pendler bergab radeln und bergauf mit dem Bus fahren.