Informationsportal zur Radverkehrsförderung

Informationsportal zur Radverkehrsförderung

Viele Menschen haben sich für dieses Foto zu einem Fahrrad formiert.

Michael Obert, AGFK-BW Vorstandsvorsitzender

„Radverkehrsförderung ist eigentlich ganz
einfach – da kann jeder in fast jedem Bereich etwas beitragen.“

Radverkehrsförderung

im Landkreis

Den Landkreisen kommt bei der Radverkehrsförderung eine Schlüsselrolle zu, da sie als übergeordnete Instanz die Schnittstelle zu den kreisangehörigen Gemeinden sind. Fahrradpendlerinnen und -pendler bewegen sich oft über mehrere regionale und kommunale Grenzen und müssen über die Landkreise koordiniert werden. Die Kreise können diese Position nutzen, um gemeinsame Aktivitäten anzustoßen, zu informieren, zu beraten und Mittler zu sein zwischen Land und Kommunen. 

Wichtige Maßnahmen der Radverkehrsförderung auf Kreisebene:

  • Optimaler Informations- und Know-how-Austausch durch Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Baden-Württemberg (AGFK-BW). Hier gibt es einen Überblick über alle Landkreise in Baden-Württemberg, die bereits Mitglied in der AGFK-BW sind inkl. Ansprechperson.
  • Als Mitglied der AGFK-BW kann sich ein Landkreis auch als Partner der RadKULTUR bewerben und das Zertifikat "Fahrradfreundliche Kommune/fahrradfreundlicher Landkreis" beim Land beantragen.
  • Benennen von Kreiskoordinatorinnen/-koordinatoren als Know-how-Träger und Ansprechpartner fürs Land und als Schnittstelle zu den Kommunen
  • Beteiligung am Prozess RadNETZ Baden-Württemberg – zum Beispiel bei der Schaffung von Radwegen an Landstraßen
  • Erstellung eines kreisweiten Radverkehrskonzepts unter Einbeziehung der betroffenen Kommunen
  • Einheitliche Beschilderung des Kreisradnetzes nach den Standards des RadNETZ Baden-Württemberg
  • Erhöhen der Sicherheit für den Radverkehr zum Beispiel durch die Schaffung von Radschulwegplänen
  • Radschnellverbindungen schaffen zwischen den wichtigsten Quell- und Zielpunkten des Radverkehrs im Kreis oder in Kooperation mit benachbarten Landkreisen
  • Vernetzung und Koordination aller Aktivitäten mit der Tourismusförderung, um die vorhandenen Fördermittel gezielt einsetzen und Synergien nutzen zu können
  • Schaffen eines kreisbezogenen Förderprogramms für die Radverkehrsförderung durch kreisangehörige Gemeinden
  • Einpflegen des Radwegenetzes im Landkreis in den Radroutenplaner-BW
  • Berücksichtigung des Umweltverbunds im Nahverkehrsplan durch die Verknüpfung von Rad und öffentlichem Verkehr 
  • Einrichtung von Mobilitätsstationen und von Verleihsystemen für Fahrräder, insbesondere Leih-Pedelecs als Lückenschluss für die letzten Kilometer zwischen ÖPNV-Station und Zielpunkt im ländlichen Raum
  • Landkreisverwaltung als fahrradfreundlicher Arbeitgeber durch:
    z. B. Radabstellanlagen, E-Dienstrad, Umkleidemöglichkeiten am Arbeitsplatz

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AGFK-Seminar zu Rad- verkehrsförderung im Landkreis

In der Reihe „Aus der Praxis für die Praxis” kamen im September 2014 Vertreterinnen und Vertreter der Landkreise zusammen und zeigten, wie sie erfolgreich den Radverkehr in der Region fördern. Hier gibt es Informationen zum Seminar und die Vorträge der Landkreisvertreter als Download.