StVO, VwV-StVO und ERA in der Praxis (Nürnberg)

09.-10.02.2012

Veranstaltungsort:

Evang. Stadtakademie Nürnberg
Burgstr. 1-3
90403 Nürnberg

Veranstalter:

Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu)

Ansprechpartner:

Sylvia Kanzler
Tel.: 030/39001-184
Fax.: 030/39001-241
E-Mail: kanzler@difu.de

Leitung:

Dipl.-Ing. Arne Koerdt

Kosten:

Die Teilnahmegebühren betragen 50,00 Euro für einen Tag, 100,00 Euro für zwei Tage ohne Übernachtung und 150,00 Euro für zwei Tage mit Übernachtung und Frühstück. Enthalten sind die ausgewiesenen Pausenmahlzeiten sowie Tagungsgetränke während der Veranstaltung. Nicht enthalten sind Abendessen.

Anmeldeschluss:

Anmeldeschluss ist vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn. Absagen müssen schriftlich erfolgen. Bei Absagen nach Ende der Anmeldefrist werden 80 % der Teilnahmegebühr berechnet.

Weitere Informationen:

Programm, Anmeldung und
weitere Informationen

 

"Das würden wir heute nicht mehr so bauen." Dieser Satz eines Verkehrsplaners spiegelt wider, dass sich Rahmenvorgaben und Sichtweisen in der Verkehrsplanung ändern.

Insbesondere in der Radverkehrsplanung entwickeln sich der Rechtsrahmen sowie der Stand der Technik derzeit weiter. In der Praxis werden Erfahrungen mit den Einsatzbereichen des differenzierten Instrumentariums gesammelt. Neue Regelwerke berücksichtigen aktuelle Erkenntnisse aus der Sicherheitsforschung.

Mit diesem Seminar wollen wir Ihnen Hilfestellung dabei geben, Radverkehrsanlagen rechtssicher und verkehrssicher auf dem aktuellen Stand der Technik zu planen - in einer Form, die auch in einigen Jahren noch den Anforderungen gerecht wird.

Am ersten Tag vermitteln wir Ihnen die zentralen Grundlagen. Zunächst erhalten Sie vom zuständigen Referat des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung eine Erläuterung der aktuellen Regelungen von StVO und VwV-StVO aus juristischer Sicht. Anschließend vertieft mit Herrn Dr. Baier einer der Väter des Verkehrssicherheitsaudits in Deutschland das Thema Sicherheit. Er geht dabei auch auf den unbestimmten Rechtsbegriff der "besonderen Gefahrenlage" ein. Schließlich thematisiert Herr Gwiasda die Diskrepanz zwischen formaler Verkehrsregelung und realem Verkehrsablauf.

Am zweiten Tag betrachten wir ausgewählte Einzelelemente der Radverkehrsförderung vor dem Hintergrund von Rechtsrahmen und Regelwerken. Herr Alrutz widmet sich zwei pragmatischen Möglichkeiten, Radverkehrsnetze zu erweitern: Fahrradstraßen und "Einbahnstraßenöffnungen". Herr Wagner und Herr Schell berichten, welche Erfahrungen die Stadt Karlsruhe mit Markierungslösungen macht, die teilweise außerhalb von Regeleinsatzbereichen liegen. Abschließend stellt Herr Mischer einen neuen Handlungsleitfaden für die Schaffung von sicheren Querungsstellen vor, der aktuell von der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS) erarbeitet wird.

Die beiden Seminartage können auch einzeln gebucht werden.

zurück

Ökonomische Effekte des Radverkehrs
Abschluss für bessere Qualität und mehr Vermarktung
Ein Ideenwettbewerb rund ums Fahrrad
RadReport
Aktuelle Informationen aus dem Fahrradland Baden-Württemberg