Radverkehr in Ortsdurchfahrten und im ländlichen Raum – Infrastruktur, Tourismus, Naturschutz
18.03.2010
Veranstaltungsort: | Tagungshaus Caritas-Pirckheimer-Haus, Vortragssaal S11 |
Veranstalter: | |
Ansprechpartner: | Deutsches Institut für Urbanistik - Fahrradakademie, Zimmerstraße 13-15, 10969 Berlin, Simone Harms, Telefon: 030/39001-132, Telefax: 030/39001-109 |
Kosten: | Die Teilnahmegebühren betragen 50 Euro einschließlich Verpflegung während der Veranstaltung. |
Anmeldeschluss: | Anmeldeschluss ist eine Woche vor Veranstaltungsbeginn. Absagen müssen schriftlich erfolgen. Bei Absagen nach Ende der Anmeldefrist werden 80 % der Teilnahmegebühr berechnet. |
Weitere Informationen: | Programm und weitere Informationen |
Die Situation des Radverkehrs in Ortsdurchfahrten und im ländlichen Raum unterscheidet sich in vieler Hinsicht von der Situation großstädtischer Hauptverkehrsstraßen. Zuständigkeiten, Verkehrsverhältnisse und räumliche Gegebenheiten machen angepasste Lösungen erforderlich.
Wir beleuchten den Radverkehr in Ortsdurchfahrten und im ländlichen Raum aus unterschiedlichen Perspektiven – innerorts und außerorts, Kommunen, Landkreise und Landesbetriebe, Alltagsverkehr und Tourismus, Naturerlebnis und Naturzerstörung.
Herr Dr. Reinhold Baier – "Vater der RASt" und bundesweit führender Experte für Verkehrssicherheitsaudits – erläutert anhand konkreter Fallbeispiele wie der Radverkehr im Verlauf von Ortsdurchfahrten sicher und StVO-konform geführt werden kann und zeigt wie die aktuellen Richtlinien und Empfehlungen der FGSV die Entwurfsarbeit unterstützen.
Ein wichtiger Akteur außerhalb großer Städte sind die Landkreise. Herr Kapp berichtet, mit welchen Konzepten und Maßnahmen der Rhein-Erft-Kreis eine fahrradfreundliche Infrastruktur entwickelt und die kreisangehörigen Gemeinden konzeptionell und fachlich bei der Förderung des Radverkehrs unterstützt.
Die Entwicklung des Fahrradtourismus erfordert Aktivitäten im baulichen und planerischen Bereich – aber auch auf dem Gebiet von Service und Kommunikation. Herr Kaulen erläutert anhand praktischer Beispiele den Weg von der Idee zum radtouristischen Qualitätsprodukt.
Gerade dort, wo die Landschaft unter touristischen Gesichtspunkten besonders reizvoll ist, befinden sich oft auch unter naturschutzfachlicher Sicht sehr sensible Zonen. Herr Schneider kennt als Fachgruppenleiter Umwelt/Landespflege beim Landesbetrieb Mobilität Rheinland Pfalz beide Sichtweisen und zeigt Probleme und Lösungen auf.
zurück


