Modellhafte Ansätze der Radverkehrsförderung in der Schweiz
10.05.2010
Modellhafte Ansätze der Radverkehrsförderung in der Schweiz
Veranstaltungsort: | Unterbringung: hotel bildungszentrum 21, Missionsstrasse 21, 4003 Basel/Schweiz |
Veranstalter: | Deutsches Institut für Urbanistik, Fahrradakademie |
Ansprechpartner: | Deutsches Institut für Urbanistik |
Weitere Informationen: | 250,- Euro |
Art der Veranstaltung
Fachexkursion mit Präsentationen und geführten Besichtigungen zu Fuß, per Rad oder E-Bike durch Radverkehrsfachleute in Basel, Bern und Umgebung.
Ziel der Veranstaltung
Sie lernen aus erster Hand aktuelle Entwicklungen zur Förderung des Radverkehrs in der Schweiz in Theorie und Praxis kennen. Im Austausch mit ExpertInnen vor Ort lernen Sie aus den Schweizer Erfahrungen für die eigene Praxis. Es erwartet Sie ein inspirierendes, dichtes Programm, das genügend Zeit für die Kommunikation miteinander lässt.
Rad fahren: Keine Frage des Status
Banker mit Anzug und wehender Krawatte, mit dem Rad unterwegs zum Bahnhof, sind kein seltenes Bild in der Schweiz. Radfahren ist – genauso wie ÖV – keine Frage des Status. Neben einem starken Fuß- und öffentlichen Verkehr hat das Fahrrad in der Schweiz - aller Topographie zum Trotz - seinen festen Platz im Gesamtverkehrssystem. Im Mittelland erreichen manche Städte Radverkehrsanteile über 20 %. In immer mehr Städten und Kantonen kommt das Fahrrad auf die politische Agenda. Kantone unterstützen und vernetzen die lokalen Akteure.
Das Grundprinzip "Koexistenz auf Mischverkehrsflächen" hat nicht nur zu langjährigen Erfahrungen in der Anwendung von differenzierten Markierungslösungen geführt. Es sind auch neue Konzepte der Mischung wie Begegnungszonen sowie attraktive Gestaltungsmöglichkeiten für den öffentlichen Straßenraum entstanden. Veloland Schweiz hat neue Qualitätsstandards im Radtourismus gesetzt – mit positiven Auswirkungen auf den Alltagsradverkehr. E-Bikes erreichen neue Zielgruppen.
Themen
Integrierte Radverkehrsförderung in Städten und Kantonen; Radverkehrsinfrastruktur; Begegnungszonen; Integration des Radverkehrs in den Straßenraum; Fahrradparken; Fahrradstationen, B&R, Fahrradmitnahme; Veloland Schweiz, SchweizMobil (Radtourismus/ Freizeitradverkehr); neue Entwicklungen.
Zielgruppe
Die dreitägige Exkursion richtet sich an Radverkehrsexpertinnen und -experten aus deutschen Verwaltungen.


