Hinweise, Regelwerke und Empfehlungen der FGSV

ERA  – Empfehlungen für Radverkehrsanlagen
Die „Empfehlungen für Radverkehrsanlagen“ gehen auf eine erste Planung aus dem Jahre 1982 zurück. Ihnen liegen umfassende Forschungsergebnisse zu Radverkehrsanlagen und allgemeine Erfahrungen zum Radverkehr zugrunde.  Die Hauptkapitel enthalten generelle Ziele und Grundsätze, eine Übersicht der Maßnahmen für den Radverkehr, die Planung von Radverkehrsnetzen und –verbindungen, den Entwurf von Radverkehrsanlagen und Hinweise für die weitere Infrastruktur und den Bau und Betrieb von Radverkehrsanlagen. mehr

H RaS 02 – Hinweise zum Radverkehr außerhalb städtischer Gebiete

Die „Hinweise zum Radverkehr außerhalb städtischer Gebiete“ richten sich vor allem an Entscheidungsträger und Planer in Landkreisen, Stadtbauämtern, Tourismusstellen, Planungsbüros und Verkehrsbehörden im ländlichen Raum. Sie sind ein systematisches Regelwerk für die Radverkehrsplanung außerhalb geschlossener Ortschaften und in den Innerortsbereichen von Dörfern.

Hinweise zur Beschilderung von Radverkehrsanlagen nach der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung
Mit der 24. Verordnung zur Änderung der StVO vom 01.09.1997 haben sich zahlreiche Neuerungen für den Radverkehr ergeben. Die „Hinweise zur Beschilderung von Radverkehrsanlagen nach der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung“ enthalten praxisorientierte Anleitungen zur Überprüfung und neuen Kennzeichnung bzw. Beschilderung von Radverkehrsanlagen.

Merkblatt zur wegweisenden Beschilderung für den Radverkehr
Das „Merkblatt zur wegweisenden Beschilderung für den Radverkehr“ behandelt die in den „Empfehlungen für Radverkehrsanlagen“ enthaltenen Richtlinien für eine separate Radverkehrswegweisung in ausführlicher Form. Durch das Merkblatt soll die Einrichtung von Wegweisungssystemen für den Radverkehr gefördert und eine einheitliche Gestaltung sinnvollen Merkmalen erreicht werden.  

Hinweise zum Fahrradparken
Die „Hinweise zum Fahrradparken“ beschäftigen sich mit der Planung und Gestaltung der Infrastruktur des ruhenden Radverkehrs.  Sie beinhalten Empfehlungen zu Planung, Bedarfsermittlung, Einsatzkriterien und Einzelanforderungen sowie Anwendungsbereichen, Programmen und dem Entwurf von Abstellanlagen. Außerdem beschäftigen sie sich mit baulichen und betrieblichen Aspekten und den Themen Wirtschaftlichkeit, Finanzierung und Recht.

EAR 05 – Empfehlungen für Anlagen des ruhenden Verkehrs
Die „Empfehlungen für Anlagen des ruhenden Verkehrs“ behandeln alle grundlegenden Bemessungs-, Entwurfs-, und Betriebsmerkmale des ruhenden Verkehrs. Sie unterstützen Stadt- und Verkehrsplaner, Architekten, Bauträger und Betreiber von Parkflächen bei einem einwandfreien Entwurf von Stellplätzen. Außerdem helfen sie bei der sorgfältigen Eingliederung in das Stadtbild und einer benutzerfreundlichen Gestaltung von Ausstattung und Betrieb. Die EAR 05 ergänzen und aktualisieren die Ausgabe von 1991.

RIN – Richtlinien für integrierte Netzgestaltung
Die „Richtlinien für integrierte Netzgestaltung“ stellen eine methodische Planungshilfe für die integrierte Verkehrsnetzplanung von Kfz-, Rad- und Fußgängerverkehr sowie des öffentlichen Personenverkehrs dar. Dabei beziehen sie sowohl relevante Aspekte der Raumplanung als auch der Umweltplanung mit ein. Mit ihrer Hilfe können bestehende Verkehrsnetze analysiert und bewertet werden. Darüber hinaus unterstützt sie bei der Entwicklung von Netzkonzepten für zukünftige Verkehrsnetze.

Merkblatt für die Anlage von Kreisverkehren
Das aktuelle „Merkblatt für die Anlage von Kreisverkehren“ ist eine überarbeitete Version der Ausgabe von 1998. Es berücksichtigt neue Erkenntnisse über den Einsatz und Entwurf verschiedener Kreisverkehrstypen. Besondere Berücksichtigung finden auch der Fußgänger- und Radverkehr sowie der öffentliche Verkehr. 

EFA – Empfehlungen für Fußgängerverkehrsanlagen
Die „Empfehlungen für Fußgängerverkehrsanlagen“ versuchen den Anspruch von Fußgängern an ihren Bewegungsraum auf eine gleichberechtigte Ebene mit anderen Verkehrsarten zu heben. Im Zentrum steht dabei ein dreistufiges Planungsverfahren, in dem Grundformen und erhöhte Ansprüche an fußgängerrelevante Infrastruktureinrichtungen definiert werden. Zusätzliche Inhalte der EFA sind der Entwurf des Fußgängerverkehrs, seine Ausstattung und der Betrieb.

Hinweise zu verkehrlichen Konsequenzen des demografischen Wandels
Die „Hinweise zu verkehrlichen Konsequenzen des demografischen Wandels“ fassen den aktuellen Stand der Diskussion über eine sinnvolle Verkehrsinfrastruktur zusammen, die sich aus der demografischen Entwicklung in Deutschland ergibt.  Dabei enthalten sie sowohl eine konzentrierte Zusammenfassung der wichtigsten Fakten, Entwicklungen und Empfehlungen, als auch einen Langtext, der eine Beschreibung der Ausgangslage beinhaltet sowie Erläuterungen zu den Bestimmungsgrößen der Verkehrsnachfrage, räumlich differenzierte Prognosen über die Bevölkerungsentwicklung bis 2050 und eine ausführliche Darstellungen der verkehrlichen Konsequenzen.

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