Informationsportal zur Radverkehrsförderung

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Verkehrsminister Winfried Hermann und der Karlsruher Bürgermeister Michael Obert enthüllen anlässlich des Draistags eine Fahrradzählsäule.

Winfried Hermann MdL, Verkehrsminister:

„Mittelfristig wollen wir den Anteil des Radverkehrs an den zurückgelegten Wegen auf 20 % verdoppeln.”

Inhalte

der RadSTRATEGIE

Die Radverkehrsstrategie Baden-Württemberg (RadSTRATEGIE) ist die konzeptionelle und strategische Grundlage für die Radverkehrsförderung in Baden-Württemberg bis zum Jahr 2025. Sie zeigt, wie durch koordiniertes und systematisches Vorgehen die Chancen der RadSTRATEGIE genutzt werden können.

Acht Handlungsfelder

Radverkehrsförderung ist mehr als nur Wegebau. Daher identifiziert die RadSTRATEGIE acht Handlungsfelder, die für den Erfolg einer Radverkehrsförderung von entscheidender Bedeutung sind:

Durch die Handlungsfelder wird die Radverkehrsförderung über alle Ressorts und über alle gesellschaftlichen Bereiche hinweg gedacht und vorangebracht. Damit schafft das Land die Möglichkeit, neue Themen – wie die soziale Dimension des Radverkehrs – zu integrieren und auch den ländlichen Raum einzubeziehen.

Für jedes Handlungsfeld sind konkrete Maßnahmen benannt. Dank der übersichtlichen Darstellung ist es für Leserinnen und Leser der RadSTRATEGIE einfach, sich in die Struktur einzudenken und sich einen schnellen Überblick über alle Inhalte zu verschaffen.

Beispiele für Maßnahmen

Wichtige Maßnahmen im Bereich Infrastruktur sind die Umsetzung des RadNETZ Baden-Württemberg, die Etablierung aktueller Standards für Radverkehrsanlagen sowie die Einführung eines systematischen Erhaltungsmanagements für Radwege.

Im Bereich Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln ist der Bau von 5.000 zusätzlichen Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen und Haltestellen pro Jahr vorgesehen, ebenso wie die Harmonisierung der Mitnahmebedingungen von Fahrrädern in öffentlichen Verkehrsmitteln oder die Weiterentwicklung von Fahrradverleihsystemen.

Eine Maßnahme aus dem Bereich Sicherheit: Ein landesweites Gutachten soll Sicherheitsdefizite systematisch identifizieren und Vorschläge machen, wie sie zu beheben sind. Eine weitere Maßnahme: Die flächendeckende Einführung von Radschulwegplänen, die sich in einem Pilotprojekt bereits bewährt haben, soll die Sicherheit für Kinder und Jugendliche im Straßenverkehr verbessern.

Im Bereich Kommunikation sind Maßnahmen zusammengefasst, die das Image des Radverkehrs langfristig verbessern und die Bürgerinnen und Bürger einerseits sowie das Fachpublikum andererseits mit den notwendigen Informationen versorgen. Dazu gehören beispielsweise Kommunikationsmaßnahmen anlässlich des 200. Jubiläums der Erfindung des Fahrrads im Jahr 2017.

Akteure und Netzwerke

Radverkehr ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die ihr volles Potenzial nur entfaltet, wenn alle Akteure an einem Strang ziehen. Daher benennt die RadSTRATEGIE Akteure und zeigt auf, auf welchen Ebenen und über welche Gremien sie zur Mitarbeit motiviert werden sollen.

RadSTRATEGIE – Wege zu einer neuen RadKULTUR für Baden-Württemberg

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Ein Netz, das verbindet

Sicher, attraktiv und einheitlich beschildert: Dies sind die Ziele für das RadNETZ Baden-Württemberg.

Der große Plan

Der Nationale Radverkehrsplan (NRVP) schreibt fest, wie die Radverkehrsförderung auf Bundesebene bis zum Jahr 2020 aussehen soll.