Informationsportal zur Radverkehrsförderung

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Verkehrsminister Winfried Hermann und der Karlsruher Bürgermeister Michael Obert enthüllen anlässlich des Draistags eine Fahrradzählsäule.

Winfried Hermann MdL, Verkehrsminister:

„Mittelfristig wollen wir den Anteil des Radverkehrs an den zurückgelegten Wegen auf 20 % verdoppeln.”

Chancen

der RadSTRATEGIE

Das Land und immer mehr Landkreise fördern bereits heute den Radverkehr. Die Erfahrung der vergangenen Jahre in Baden-Württemberg hat gezeigt, dass Radverkehrsförderung schnell viel erreichen kann – auch bei knappen Ressourcen. Das Fahrrad leistet einen Beitrag zur Lösung vieler gesellschaftlicher Probleme und hat positive Effekte insbesondere in folgenden Bereichen:

Radverkehrsförderung für die Menschen

Radfahren gibt Menschen die Möglichkeit, etwas für ihre Gesundheit zu tun. Es bietet eine eigenständige und bezahlbare Mobilität für alle Alters- und Einkommensgruppen, schützt die Umwelt und schafft eine hohe Lebensqualität in Städten und Gemeinden. Daher fordern 82 Prozent der Deutschen mehr kommunale Radverkehrsförderung und eine integrierte Verkehrsplanung, bei der alle Verkehrsmittel eine angemessene Berücksichtigung finden.

Radverkehrsförderung für die Städte

Mehr Radverkehr bedeutet weniger Stau und die Verringerung des Parkdrucks. Erfolgreiche Radverkehrsförderung leistet einen entscheidenden Beitrag zur Bekämpfung von Lärm, Feinstaub und Stickstoffdioxid (NO2). Radverkehr trägt zu einer höheren Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum und zu lebenswerten Städten bei.

Radverkehrsförderung für die ländlichen Räume

Radverkehrsförderung eröffnet neue Chancen für ländliche Räume. Gerade in ländlichen Räumen trägt das Fahrrad zum Erhalt einer eigenständigen Mobilität für Menschen bei, die keinen Zugang zu einem Auto haben oder selbst nicht fahren können. Durch eine Verknüpfung von Bus, Bahn und Rad ergeben sich in ländlichen Räumen mehr Mobilitätsoptionen: Das Einzugsgebiet einer Bus- oder Bahnhaltestelle wird größer, wenn An- und Abfahrt per Rad erfolgen – vor allem im Zusammenhang mit Elektromobilität. Hinzu kommt der Radtourismus, der in vielen ländlichen Regionen erhebliche wirtschaftliche Potentiale erschließt.

Radverkehrsförderung für Innovation

Das Fahrrad wurde vom badischen Erfinder Karl Drais 1817 in Mannheim entwickelt und zum Patent angemeldet. In Baden-Württemberg wird aktuell an der Zukunft des Fahrrades gearbeitet. Die Fahrradwirtschaft in Baden-Württemberg ist eine hoch innovative Wachstumsbranche mit beträchtlichen Umsatzzahlen und Arbeitsplatzeffekten.

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Ein Netz, das verbindet

Sicher, attraktiv und einheitlich beschildert: Dies sind die Ziele für das RadNETZ Baden-Württemberg.

Der große Plan

Der Nationale Radverkehrsplan (NRVP) schreibt fest, wie die Radverkehrsförderung auf Bundesebene bis zum Jahr 2020 aussehen soll.