Informationsportal zur Radverkehrsförderung

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Verkehrsminister Winfried Hermann und der Karlsruher Bürgermeister Michael Obert enthüllen anlässlich des Draistags eine Fahrradzählsäule.

Winfried Hermann MdL, Verkehrsminister:

„Mittelfristig wollen wir den Anteil des Radverkehrs an den zurückgelegten Wegen auf 20 % verdoppeln.”

Umsetzung

Nachdem das Kabinett den Startschuss für das RadNETZ gegeben hat, beginnt nun die Umsetzung. Ziel ist es, die Routen schnell durchgängig und sicher befahrbar zu machen. Dabei liegt die Priorität auf der Sicherheit. Beim Komfort können daher in Einzelfällen anfangs noch Abstriche gemacht werden. Über die nächsten Jahre hinweg wird das RadNETZ dann aber Schritt für Schritt weiter verbessert und ausgebaut – attraktiv und sicher nach dem aktuellen Stand der Technik. Interessant für Landkreise und Kommunen: Die Zugehörigkeit eines Routenabschnitts zum RadNETZ ist ein wichtiges Priorisierungskriterium bei der Vergabe von Fördermitteln des Landes, die die Infrastruktur betreffen.

Wesentliche Teile des RadNETZ liegen in kommunaler Baulast – und damit in der Verantwortung der Städte, Gemeinden und Landkreise. Das VM unterstützt die Kommunen bei der Aufgabenwahrnehmung, unter anderem bei der Planung, der Beschilderung und der Öffentlichkeitsarbeit sowie mit Fördermitteln.

Das RadNETZ definiert „Startnetz"-Strecken, die sicher befahrbar sind, aber noch nicht alle Komfortstandards erfüllen, und ein „Zielnetz” mit Top-Qualität. In allen Stadt und Landkreisen wurden Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartner für das RadNETZ benannt. Das Land unterstützt sie
u.a. mit Informationen zu einheitlichen Qualitätsstandards und Musterlösungen. Im RadNETZ fördert Baden-Württemberg kommunale Infrastrukturmaßnahmen ebenso wie Radwege an Landesstraßen.

Die Strecken, die den im Konzept definierten „Startnetz-Standard” bereits erfüllen, werden noch im Jahr 2016 durchgehend und einheitlich nach aktuellem Stand der Technik beschildert. Das Land trägt die Finanzierung der Beschilderung und deren spätere Wartung zu 100 Prozent und stellt so sicher, dass das RadNETZ langfristig funktionsfähig bleibt. (Siehe Landespressekonferenz am 15.März 2015)

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