Informationsportal zur Radverkehrsförderung

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Verkehrsminister Winfried Hermann und der Karlsruher Bürgermeister Michael Obert enthüllen anlässlich des Draistags eine Fahrradzählsäule.

Winfried Hermann MdL, Verkehrsminister:

„Mittelfristig wollen wir den Anteil des Radverkehrs an den zurückgelegten Wegen auf 20 % verdoppeln.”

Die RadNETZ-ExpertInnen vor Ort

Lokale KoordinatorInnen bringen die Umsetzung voran

Entscheidend für eine erfolgreiche Umsetzung des RadNETZ sind die Akteure vor Ort. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Stadt- und Landkreise sowie die Regierungspräsidien. Denn sie kennen die Bedürfnisse und Möglichkeiten ihrer Regionen und der Kommunen am besten.

In allen vier Regierungspräsidien des Landes (Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart, Tübingen) gibt es AnsprechpartnerInnen für den Radverkehr. Sie sind in der Regel für das Förderprogramm „kommunale Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur“ zuständig und wirken als geschulte MultiplikatorInnen in Sachen Radverkehr innerhalb der Regierungspräsidien sowie in die Landkreise hinein. Auch bei den Ausschreibungen für die Beschilderung des RadNETZ übernehmen sie eine wichtige Koordinierungsfunktion.

Die 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg haben ebenfalls KreiskoordinatorInnen für den Radverkehr benannt. Sie haben den Prozess rund um die Detailabstimmungen des RadNETZ vor Ort maßgeblich begleitet. Einige Landkreise haben für die Aufgaben im Bereich Radverkehr eigene Personalstellen geschaffen. „Das RadNETZ dient den Menschen vor Ort. Der größte Teil kann und muss daher auch vor Ort umgesetzt werden“, sagt auch Christoph Erdmenger, Leiter der Abteilung Nachhaltige Mobilität, Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg.

Die KreiskoordinatorInnen sind nicht nur wichtig für den Informationsfluss an die Städte und Gemeinden innerhalb der Kreise. Vielfach nehmen sie gegenüber den Kommunen auch eine aktivierende, koordinierende und beratende Rolle zur Förderung des Radverkehrs auf lokaler Ebene ein. Als zentrale AnsprechpartnerInnen zum Thema Radverkehr werden sie daher vom Land aktiv unterstützt und regelmäßig zu Abstimmungsterminen mit den VertreterInnen des Landes und der Regierungspräsidien eingeladen. „Das Ministerium setzt mit den Regierungspräsidien auf eine gute Partnerschaft mit den Kommunen und lokal engagierten Menschen“, so Christoph Erdmenger. Außerdem erhalten die KreiskoordinatorInnen gesicherten Zugriff auf radverkehrsrelevante Planungsdaten und Fortbildungsangebote des Landes.

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