Informationsportal zur Radverkehrsförderung

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Verkehrsminister Winfried Hermann und der Karlsruher Bürgermeister Michael Obert enthüllen anlässlich des Draistags eine Fahrradzählsäule.

Winfried Hermann MdL, Verkehrsminister:

„Mittelfristig wollen wir den Anteil des Radverkehrs an den zurückgelegten Wegen auf 20 % verdoppeln.”

Initiative RadKULTUR

RadKULTUR ist eine Initiative des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg (VM), die seit 2012 gemeinsam mit den "RadKULTUR-Kommunen" durchgeführt wird. Im Dezember 2015 hat das Ministerium einer Bietergemeinschaft aus mehreren Agenturen den Auftrag erteilt, die erfolgreiche Kampagne von 2016 bis 2019 fortzuführen. In diesen Zeitraum fällt auch der 200-jährige Geburtstag der Laufmaschine, die als Urform des heutigen Fahrrads gilt. 2017 wollen Land und Kommunen das Jubiläum der Erfindung aus Baden-Württemberg auch im Rahmen der Initiative RadKULTUR mit vielen Aktionen feiern.

Jedes Jahr können sich Kommunen als Partner für das RadKULTUR-Programm bewerben. Minister Winfried Hermann lädt Gemeinden, Städte und Landkreise in Baden-Württemberg ein, sich an der Initiative zu beteiligen. Die Broschüre RadKULTUR Baden-Württemberg – für Gemeinden, Städte und Landkreise zeigt, wie es geht. Voraussetzung: die Mitgliedschaft in der AGFK-BW (für Aktionsorte ist die AGFK-Mitgliedschaft nicht zwingend erforderlich).

Die Initiative RadKULTUR fördert die Freude am alltäglichen Fahren mit dem Rad. Das Ziel des vielfältigen RadKULTUR-Programms ist, das Mobilitätsverhalten in Baden-Württemberg dauerhaft zu verändern und dadurch den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr zu steigern. Am Beispiel der Kommunen Heidelberg und Filderstadt untersuchte das Wuppertal-Institut die Wirkung der Initiative (siehe Endbericht rechts oder Newsmeldung vom 12.3.2015).

Bisherige Partnerkommunen und -kreise der RadKULTUR

2012 startete die Initiative in Baden-Württemberg und unterstützte die drei RadKULTUR-Städte Mannheim, Tübingen und Lörrach bei deren lokalen Aktionen rund um den Radverkehr. Seit 2013 gehören auch Filderstadt und Heidelberg zu den RadKULTUR-Kommunen. Im Jahr 2014 waren Ludwigsburg und Schwäbisch Gmünd mit dabei. Für 2015 wurde Heilbronn und mit Böblingen erstmals ein ganzer Landkreis zur RadKULTUR-Kommune benannt. 2016 waren Singen und Herrenberg als RadKULTUR-Kommunen aktiv. Kirchheim unter Teck und der Landkreis Heilbronn, die ebenfalls als Partner der RadKULTUR 2016 gestartet sind, haben ihr Engagement um ein Jahr verlängert. Hier wird es – wie auch in den Kommunen Bad Säckingen, Bühl, Ostfildern und Ravensburg – 2017 viele Aktionen und Veranstaltungen geben. (Hier gehts zur Newsmeldung RadKULTUR-Partner 2017)

RadKULTUR-Aktionen werden laufen auf der RadKULTUR-Facebook-Seite vorgestellt. Highlights waren der Fotowettbewerb „Heidelberg sucht Radfürstin und Radfürsten“, Ideenwettbewerbe rund ums Thema Fahrradwerbung oder eine Fahrradmodenschau mit kreativem Begleitprogramm. Ein Höhepunkt 2016 war der MidnightRIDE, eine Fahrradparty bei Nacht, die in den RadKULTUR-Kommunen Kirchheim unter Teck, Herrenberg und im Landkreis Heilbronn veranstaltet wurde. Die direkte Bürgerbeteiligung und die Identifikation der beteiligten Menschen sind stets ein zentraler Ansatz des Programms.

Hier gibt es mehr Informationen zur RadKULTUR

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Bewerbungsunterlagen für Kommunen

Hier gibt es die Bewerbungsunterlagen für die RadKULTUR 2017 als Download.

RadKULTUR in der Kommune

Die Broschüre zeigt, was die Initiative RadKULTUR Kommunen bringt und wie sie Partner werden können.

Broschüre als Download

Begleitforschung

Titel Endbericht Begleitforschung zur Initiative RadKULTUR Baden-Württemberg

In einer ausführlichen Studie hat das Wuppertal-Institut die Wirkung der Initiative RadKULTUR untersucht. (Download, 3,6 MB). Hier geht es zur Kurzfassung.