Fahrradmanagement Baden-Württemberg
Die wichtigsten Akteure des Fahrradmanagements Baden-Württemberg:
Ministerium für Verkehr und Infrastruktur (MVI)
Die Kompetenzen im Bereich des Radverkehrs sind auf Landesebene auf mehrere Ministerien verteilt. Doch seit 2009 laufen alle Speichen der Radverkehrsförderung beim Fahrradmanager und seinem Referat (Referat 55 Rad- und Fußverkehr, kommunale Verkehrskonzepte und Bürgerbeteiligung) im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur zusammen.
Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH (NVBW)
Die Geschäftsstelle Umweltverbund bei der NVBW unterstützt und berät den Fahrradmanager bei der Koordination und der Umsetzung der Aufgaben des Fahrradmanagements und sämtlichen Fragen der Radverkehrsförderung. Sie wurde 2008 bewusst bei der NVBW angesiedelt, um die Verknüpfung der Verkehrsträger des Umweltverbunds zu optimieren.
Landesbündnis ProRad
Die Bündnispartner, die sich 2009 im Landesbündnis ProRad zusammengeschlossen haben, haben ihre Verantwortung für die Entwicklung einer mobilen Gesellschaft hin zum klimafreundlichen, gesunden und oft schnelleren Verkehrsmittel Fahrrad erkannt. Als Routenplan zur Erreichung der Ziele des Landesbündnisses ProRad dienen die Handlungsempfehlungen des Runden Tisches Radverkehr. Das auf Landesebene agierende Gremium zur Förderung des Radverkehrs ist in seiner Struktur bundesweit einmalig. Mehr Informationen
Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. (AGFK-BW)
Gemeinsam schneller voranradeln wollen die Mitgliedskommunen der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. (AGFK-BW). Sie haben sich 2010 zu einem kommunalen Netzwerk zusammengeschlossen, um die Förderung des Radverkehrs stärker vorantreiben zu können. Mehr Informationen
Hintergrund
In Baden-Württemberg wurde 2008 mit dem systematischen Aufbau eines landesweiten Fahrradmanagements begonnen. Grundlage war die Zusammenarbeit von Akteuren aus Wirtschaft, Gesellschaft und Verwaltung am „Runden Tisch Radverkehr Baden-Württemberg“ (2006 bis 2008). Ergebnis dieser Zusammenarbeit waren umfangreiche Handlungsempfehlungen zur Förderung des Radverkehrs in Baden-Württemberg.
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