Stadt Freiburg nimmt Preis im Wettbewerb „Kopf an: Motor aus. Für null CO2 auf Kurzstrecken“ des Bundesumweltministeriums in Berlin entgegen

Bereits kurz nach Weihnachten teilte das Bundesumweltministerium der Stadt Freiburg mit, dass sie mit ihrer Bewerbung für den Wettbewerb „Kopf an: Motor aus. Für null CO2 auf Kurzstrecken" neben vier anderen Städten erfolgreich war. Der Preis sind Mittel für eine Image- und Informationskampagne in Höhe von rund 200 000 Euro. Die Kampagne soll den Fuß- und Radverkehr fördern und damit das Ziel, eine emissionsfreie Mobilität in den Städten zu erreichen. Die Kampagne soll noch in der ersten Jahreshälfte 2010 gestartet werden und umfasst spezielle Events, Posteraktionen, Kinospots und Mitmachaktionen. Ursula Heinen-Esser, Parlamentarische Staatssekretärin im Umweltministerium, überreicht heute den Preis in Berlin an Frank Uekermann, Leiter des Freiburger Garten- und Tiefbauamtes (GuT).

In ihrer Bewerbung hat die Stadt Freiburg darstellen können, dass es nach wie vor beim Fuß- und Radverkehr auf Kurzstrecken Steigerungsmöglichkeiten geben kann, obwohl Freiburg bereits seit Jahrzehnten erfolgreich die Prinzipien einer nachhaltigen und umweltschonenden Verkehrskonzeption verfolgt und damit auch als Modellstadt gilt. Nichtsdestotrotz konnte das zuständige Garten- und Tiefbauamt aufzeigen, dass gerade bei Kurzstrecken im Fuß- und Radverkehr noch Potentiale vorhanden sind, durch die eine CO2-Reduktion im Verkehr erreicht werden kann. So werden von den fast 10.000 Wegen unter 5 Kilometer Länge, die täglich innerhalb der Stadt zurückgelegt werden, noch ein Viertel mit dem Auto gefahren. Die Reduzierung dieser Autofahrten wäre auch ein weiterer Baustein auf dem Weg zur Realisierung der erklärten Klimaschutzziele der Stadt, nämlich der Reduktion von 40 Prozent CO2 bis 2030.

Die Rahmenbedingungen für die Kampagne sieht das GuT in Freiburg als außerordentlich gut an: Freiburg ist eine kompakte Stadt der kurzen Wege mit einer guten Infrastruktur für den Fuß- und Radverkehr und hat eine umweltbewusste, sportliche und aufgeklärte Bevölkerung. Zur Unterstützung der Ziele wird das GuT im laufenden Jahr zahlreiche Verbesserungen des Fuß- und Radverkehrs durchführen. Für den Fußverkehr sind Projekte in Höhe von 150.000 Euro vorgesehen, für den Radverkehr in Höhe von 470.000 Euro.

Weitere Infos zu der Kampagne, die vom Umweltministerium ausgelobt wird, unter: www.kopf-an.de

 
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