23.05.2012

Niederlande: Regensensoren für Radfahrer an Amplen in Groningen

Quelle: Nationaler Radverkehrsplan (http://www.nationaler-radverkehrsplan.de)

Die Sensoren geben Radfahrern bei regnerischem Wetter extra Grünzeiten.

Wie das europäische Internetportal zur städtischen Mobilitat ELTIS in Bezug auf den ersten Newsletter des von 2012-2014 laufenden EU-Projektes CHAMP (Cycling Heroes Advancing sustainable Mobility Practice) berichtet, hat die niederländische Stadt Groningen Regensensoren an Ampeln installiert, die dafür sorgen sollen, dass Radfahrer bei schlechtem Wetter durch zusätzliche Grünzeiten schneller voran kommen.

Neben vielerlei Maßnahmen an Lichtsignalanlagen in den vergangenen Jahren, z. B. grünen Wellen, Diagonalquerungen und vorgezogenen Radaufstellflächen an Knotenpunkten, sorgen die neuen Sensoren nun für eine zusätzliche Grünphase bei Regen.

Die optischen Sensoren, die mit Infrarotlicht arbeiten, können sowohl Regen als auch Schnee erfassen. Die Empfindlichkeit der Sensoren kann angepasst werden. Regensensoren sollten nur an modernen, autonom arbeitenden Ampeln eingesetzt werden.

Besonders effektiv ist der Einsatz an Knotenpunkten mit sehr hohem Radverkehrsaufkommen. Um bei schlechtem Wetter zu verhindern, dass andere Verkehrsteilnehmer extrem lange warten müssen, hat die Stadt Groningen die Zeit eines Ampelumlaufs auf 120 Sekunden beschränkt.

Download: CHAMP newsletter #1 (pdf, Sprache: englisch)

Bereits 2008 hat niederländische Stadt Grave "Meteo-Grün" für Radfahrer eingerichtet.


Zur Original-ELTIS-Mitteilung

 

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