Grußwort von Frau Ministerin Tanja Gönner

Die Bedeutung des Fahrrades als modernes Verkehrsmittel wird in Zukunft weiter zunehmen. Immer mehr Menschen erkennen die Vorteile des Radfahrens auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen, zur Schule oder in der Freizeit. Von einer Renaissance des Fahrrades zu sprechen, ist daher nicht übertrieben. Die Potenziale des Fahrrades sind noch lange nicht erschöpft. Es ergeben sich vielfältige Möglichkeiten sowohl im Alltag wie auch auf dem Gebiet des Radtourismus.

Die Landesregierung hat die Bedeutung und das Potenzial des Radverkehrs erkannt und sich zum Ziel gesetzt, den Radverkehr in Baden-Württemberg noch weiter voranzubringen. Dazu wollen wir den Radverkehrsanteil im Land verdoppeln, ein noch fahrradfreundlicheres Mobilitätsklima schaffen, die Fahrradinfrastruktur optimieren und die Verkehrssicherheit der Radfahrer weiter erhöhen.

Um die ehrgeizigen Ziele erreichen zu können und mehr Menschen für das Fahrradfahren zu begeistern, sind neue und ganzheitliche Ansätze gefragt. Mit dem Aufbau eines systematischen und integrierten Fahrradmanagements wurde in Baden-Württemberg die Grundlage für eine nachhaltige und breit aufgestellte Radverkehrsförderung gelegt. Tragende Säulen des Fahrradmanagements sind das auf Landesebene agierende Forum „Landesbündnis ProRad“ und das kommunale Netzwerk „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg“. Beim Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr ist der Fahrradmanager des Landes angesiedelt, der für das operative Geschäft zuständig ist und von der bei der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH eingerichteten Geschäftsstelle Umweltverbund unterstützt wird.

Die Vielzahl der beteiligten Akteure und der jeweiligen Aktivitäten erfordert einen möglichst schnellen und einfach gestalteten Informationsaustausch durch moderne Kommunikationsmittel. Es hat sich gezeigt, dass viele der vorbildlichen Initiativen und Projekte in den meisten Fällen nur auf den unmittelbaren Wirkungsbereich begrenzt und darüber hinaus nicht bekannt sind. Ein Medium, welches in Baden-Württemberg all diese Projekte, Ergebnisse und bereits vorhandene Standards oder auch Ansprechpartner und Termine erfasst und darüber hinaus allgemein zugänglich macht, gab es bislang noch nicht. Mit der Internetplattform „FahrradLand Baden- Württemberg“ möchten wir daher den Kommunikationsprozess zwischen allen beteiligten Akteuren optimieren.

Ich freue mich auf einen erfolgreichen Informationsaustausch zur Förderung des Radverkehrs in Baden-Württemberg.

Tanja Gönner
Ministerin für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Baden-Württemberg

 
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