Infrastruktur

Nachdem es auch in der Stadt Freiburg, die zu den „Fahrradstädten“ in Deutschland gehört, in den letzten Jahren mehrere tödliche Radverkehrsunfälle gegeben hatte (die den Toten Winkel zumindest als Mitursache haben), entstand eine Initiative, den o g. Spiegel stadtweit an möglicherweise gefährlichen Zufahrten anzubringen. Ein vergleichbarer flächendeckender Ansatz zur Reduzierung des Toten Winkels ist in Deutschland bislang nicht bekannt.
Die Altstadt der Stadt Freiburg ist seit 1973 größtenteils als Fußgängerzone ausgewiesen. Sie erfreut sich großer Beliebtheit und weist entsprechend hohe Fußverkehrsfrequenzen auf. Im Zentrum rund um die Kreuzung am Bertoldsbrunnen wurden zunehmend Fahrräder ungeordnet abgestellt. An diesem wichtigen Umsteigeknoten mehrerer Stadtbahnlinien störte dies den Fußgängerverkehr erheblich. Ziel der im folgenden beschriebenen Maßnahmen war es, diese Störungen des Fußverkehrs zu beseitigen.
Das Radroutennetz des Landkreises Karlsruhe wurde in den Jahren 1995-1996 im Rahmen des Projektes "BW-Grundnetz" festgestellt und beschildert. Bis 2005 bestand das Radroutenkataster nur aus einer Kopie der topografischen Karte 1:25.000 (TK25). Ab 2005 wurde der Versuch gestartet sämtliche analogen Daten auf Ihre Aktualität hin zu überprüfen und in ein Geoinformationssystem zu überführen.
Die Konzepte zur Radverkehrsförderung des Arbeitskreises „Integrierte Verkehrskonzeption“ tragen in besonderem Maße zur nutzer- und umweltfreundlichen Gestaltung der Mobilität in Lörrach bei. Der Radverkehrsanteil der Stadt ist im Verlauf der vergangenen Jahre stark gestiegen. Derzeit liegt er bei ungefähr 15 Prozent.
In Offenburg können Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen und Verbesserungsvorschläge für den Radverkehr einfach und unkompliziert über einen speziellen Mängelbogen einbringen. Damit möchte die Stadt das engmaschige Geh- und Radwegnetz der Stadt stetig ausbauen und verbessern und somit umweltfreundliche und gesunde Fortbewegungsarten fördern. 

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