Informationsportal zur Radverkehrsförderung

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Radfahrerampel steht auf grün

Slogan der velocity-Konferenz 2013 in Wien

„Cycling is the city changer.“

Verhalten ändern

08. Januar 2016

Ab Januar 2016 starten die vom Land geförderten Neubürgerprogramme.

Wer gerade umgezogen ist, ist offen dafür, gewohntes Verhalten zu ändern: Ab Januar 2016 werden neu zugezogene Bürgerinnen und Bürger in einigen Städten Baden-Württembergs daher gezielt über alternative Mobilitätsangebote am neuen Heimatort informiert. Dafür hat das Land ein Förderprogramm ausgeschrieben, das Kommunen und Verkehrsverbünde beim sogenannten Neubürgermarketing unterstützt. Die Kommunen für die erste Runde des Förderprogramms hat das Verkehrsministerium Ende 2015 ausgewählt. „Mit Hilfe des neuen Programms erreichen wir ungefähr 10 Prozent aller Neubürgerinnen und Neubürger im Land und können sie über Alternativen zum eigenen Auto informieren. Nur wer die guten Angebote vor Ort kennt, wird sie auch nutzen”, sagte Winfried Hermann, Minister für Verkehr und Infrastruktur.

Ein Wohnortwechsel ist der beste Zeitpunkt, um Bürgerinnen und Bürger erfolgreich über alternative Mobilitätsangebote in ihrer neuen Gemeinde zu informieren. Nach einem Umzug müssen alltägliche Wege zum Arbeitsplatz, zur Schule, zum Einkaufszentrum oder zu Behörden neu erkundet werden. Dabei wird das eigene Verhalten überdacht und auch alternative Mobilitätsmöglichkeiten wie ein Umstieg auf den ÖPNV  oder aufs Rad in Betracht gezogen.

Das Land  hat  eine dreijährige Förderung für baden-württembergische Kommunen und Verkehrsverbünde ausgeschrieben. Mit knapp 400.000 Euro werden vorerst die Städte Stuttgart, Tübingen, Sulzfeld sowie der Verkehrsverbund KreisVerkehr Schwäbisch Hall GmbH, der Verkehrsverbund Stuttgart mit Ditzingen und der Waldshuter Tarifverbund GmbH unterstützt. „Die Erfolgsquoten anderer Kommunen zeigen, dass wir mit relativ wenig Fördergeld sehr viel bewirken können”, sagte Hermann. Zum 1. Januar 2016 können die Kommunen und Verbände ihre vom Land unterstützten Projekte beginnen.

Bei dem von der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg betreuten Projekt „Nachhaltige Mobilität bewegt Neubürgerinnen und Neubürger” geht es um die Weiterentwicklung von Neubürgermarketing. Im Fokus steht die Information über alternative Möglichkeiten zur Fortbewegung. Vorgestellt werden örtlich vorhandene Angebote wie ÖPVN, Carsharing, Fahrrad-Verleih und Ruf-Busservice.

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Herangezoomt: Füße in Turnschuhen auf den Pedalen eines gelben Damenrads.

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