Informationsportal zur Radverkehrsförderung

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Viele kleine blaue Fahrräder vor weiß-grauem Hintergrund

Arne Koerdt, Verkehrsministerium

„Unsere Aufgabe: Radverkehrsförderung möglichst einfach machen & Akteuren bei der Arbeit helfen.“

Daten und Fakten

der Fahrradindustrie in Deutschland

Das Fahrrad ist im Trend, ist Statussymbol und Lieblingsobjekt, das meldet der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) im März 2016 und gibt bekannt, dass der anteilige Umsatz mit Fahrrädern und E-Bikes mit 2,42 Mrd. € um ganz 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden konnte. 

Als einen Grund für die gesteigerten Umsatzzahlen identifiziert der ZIV das schöne Wetter im Jahr 2015 an, das für einen ausgezeichneten Saisonstart sorgte und damit den Grundstein für ein erfolgreiches Geschäftsjahr legte.

Auch das Qualitätsbewusstsein der deutschen Radfahrerinnen und Radfahrer ist weiter gestiegen. Sie geben mehr Geld für höherwertige Produkte im Fachhandel aus. Lag der durchschnittliche Kaufpreis für Räder und Pedelecs im Vorjahr noch bei 528 Euro, hat der Endverbraucher im Jahr 2015 mit durchschnittlich 557 Euro wieder etwas mehr für ein Fahrrad, inklusive E-Bikes, ausgegeben.

Erfolgsfaktor E-Bike

Überhaupt: E-Bikes sind auch im Jahr 2015 weiterhin ein Renner. Auch 2015 konnte die Branche mit 11,5% wieder ein zweistelliges Wachstum verzeichnen. Mit 535.000 Fahrzeigen wurde auch die 500.000er-Marke überschritten und mehr als eine halbe Million E-Bikes abgesetzt. Der E-Bike Anteil am jährlichen Gesamtmarkt ist damit auf 12,5 Prozent gestiegen und sorgt dafür, dass auf Deutschlands Straßen aktuell 2,5 Millionen E-Bikes/Pedelecs unterwegs sind. Diese Zahlen sieht der ZIV als Indiz dafür, dass auch vermehrt jüngere Zielgruppen auf E-Bikes setzen. Verantwortlich dafür sind Modelle, die traditionell Jüngere ansprechen, wie z.B. E-Mountainbikes. Auch zeichnet sich ein Trend ab, das E-Bike nicht nur in der Freizeit, sondern auch auf dem Weg zur Arbeit zu nutzen. Dienstfahrräder und Dienstwagen sind inzwischen gesetzlich gleichgestellt und so stellen auch immer mehr Unternehmen Fahrräder und E-Bikes bereit (siehe zum Beispiel: JobRad Heilbronn)

Für die wirtschaftliche Situation der Fahrradbranche besonders interessant: E-Bikes „Made in Germany” sind im europäischen Ausland ein Verkaufsschlager. Beim Export konnte nach Menge ein Plus von 3,7 Prozent verzeichnet werden.

Der Fahrradbestand (inkl. E-Bikes) ist im vergangenen Jahr nach Einschätzung des ZIV konstant geblieben und beträgt ca. 72 Millionen Stück. Der ZIV sieht darin einen Beweis dafür, dass das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel in deutschen Haushalten einen festen Platz hat.  

Die vollständige ZIV-Pressemitteilung als Download-pdf.

Quelle: Zweirad-Industrie-Verband (ZIV)

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