Informationsportal zur Radverkehrsförderung

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Viele kleine blaue Fahrräder vor weiß-grauem Hintergrund

Arne Koerdt, Verkehrsministerium

„Unsere Aufgabe: Radverkehrsförderung möglichst einfach machen & Akteuren bei der Arbeit helfen.“

Der Fahrradmonitor

des Sinus-Instituts

„Mehr als Dreiviertel der Deutschen leben in einem Haushalt mit einem Fahrrad – im Schnitt sind es rund 2,4 Fahrräder pro Haushalt.“

Wussten Sie das?

  • Knapp über Dreiviertel der Deutschen leben in einem Haushalt mit einem Fahrrad (76 %, 2013:72%).
  • Im Schnitt gibt es rund 2,4 Fahrräder pro Haushalt.
  • Die Fahrrad-Nutzung ist relativ stabil geblieben: 62 % geben an, mindestens gelegentlich Fahrrad zu fahren und 38% nutzen das Fahrrad mehrmals die Woche oder sogar täglich.
  • Die Zufriedenheit mit der Abstellsituation ist an Arbeits- und Ausbildungsstätten und im privaten Umfeld am höchsten. An Bahnhöfen, Haltestellen und Schulen ist sie dagegen weiterhin gering.
  • Primär wird das Fahrrad für Einkäufe, kurze Erledigungen und Ausflüge eingesetzt; 39% der Befragten fahren mit dem Fahrrad zur Arbeit bzw. Ausbildungsstätte hier zeichnet sich ein leichter Anstieg ab im Vergleich zu 2013 (35%).
  • Die dringlichsten Wünsche an die Politik sind nach wie vor der Ausbau bzw. Bau neuer Radwege. Darüber hinaus ist die Verbesserung der Beleuchtung der Radwege ein wichtiges Anliegen sowie die Bereitstellung sicherer Abstellanlagen. Kommunikationsmaßnahmen zum besseren Miteinander aller Verkehrsteilnehmer haben ebenfalls hohe Priorität. 39% wünschen sich Kampagnen zum besseren Miteinander aller Verkehrsteilnehmer
  • 23 % erwägen den Kauf eines Fahrrads in den nächsten 12 Monaten (2011: 29 %)
  • Das Interesse an E-Bikes/Pedelecs ist mit 49 % im Vergleich zu 2011 und 2013 leicht gestiegen. Bei einer Neuanschaffung würden sich 29 % der Befragten für ein Fahrrad mit Unterstützung durch Elektromotor entscheiden.
  • Für das Fahrrad als Verkehrsmittel sprechen vor allem gesundheitliche Gründe, die Umweltfreundlichkeit sowie Kostenersparnis. Auch Spaß, Parkplatzmöglichkeit und Flexibilität werden mit angeführt.
  • Die Deutschen wollen zukünftig vor allem das Auto (35 %) sowie das Fahrrad (33 %) häufiger als Verkehrsmittel nutzen. 2013 waren es noch 35% bzw. 33%. In der GRuppe der 20-39jährigen wollen sogar 42% das Rad in Zukunft gerne häufiger nutzen.
  • Der Durchschnitts-Kaufpreis für Fahrräder stieg 2015 auf 685Euro an. Seit 2009 steigt der Kaufpreis jährlich an. (2013: 658 Euro, 2011: 620 Euro, 2009: 570 Euro)

    (Quelle: Sinus-Institut)      

    Hier finden Sie die komplette Umfrage mit den Ergebnissen.

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