Informationsportal zur Radverkehrsförderung

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Ein Mann macht auf einer Treppe am Fluss eine Pause vom Fahrradfahren.

Amrei Bär, Offenburg, Radverkehrsbeauftragte

„Von der Erfahrung anderer lernen. So muss man das Rad nicht ständig neu erfinden.“

Dänen lügen nicht

Vielmehr haben sie dem Ulmer Radverkehrsbeauftragten, Tom Philipp Schiller, die Idee für eine Konstruktion geliefert, die Radfahrern an Kreuzungen das Leben leichter macht.

Zumindest das Anfahren nach einem Ampelhalt. Wenige Meter vor der Ampel zwischen Universum Center und Finanzamt stehen seit einigen Wochen „RadHalte“, Metallgeländer mit Trittbrettern zum Fußabstellen. Dort können die Ulmer Radler bei Rot hintereinander halten, ohne absteigen zu müssen, und bei Grün mit Schwung wieder anfahren. Außerdem versperren sie so nicht den zweispurigen Radweg für den Gegenverkehr.

Ein Artikel in der Wochenzeitung „Die Zeit“ über den Radverkehr in Kopenhagen brachte den Radbeauftragten auf die Spur des „RadHalts“. Die Dänen haben solche Anfahrhilfen bereits seit Jahren. Für weniger als 1.000 Euro brachte die Stadt die „Radhalte“ an – so günstig kann Radverkehrsförderung sein.

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