Informationsportal zur Radverkehrsförderung

Informationsportal zur Radverkehrsförderung

Ein Mann macht auf einer Treppe am Fluss eine Pause vom Fahrradfahren.

Amrei Bär, Offenburg, Radverkehrsbeauftragte

„Von der Erfahrung anderer lernen. So muss man das Rad nicht ständig neu erfinden.“

Vorschläge von Bürgern

Mängelbogen für Geh- und Radwege

umgesetzt wo?

Stadt Offenburg

umgesetzt wann?

Seit 2002 - heute

mit welchem budget?

Investition von 500 € aus kommunalen Mitteln

umgesetzt von wem?

Stadt Offenburg

Mit welchem Ziel?

Offenburg verfügt über ein weitläufiges und engmaschiges Geh- und Radwegenetz, das stetig ausgebaut und verbessert werden soll. Aus diesem Grund ist die Stadt Offenburg sehr an den Anregungen und Verbesserungsvorschlägen aus der Bürgerschaft interessiert.

Ziel ist es, die umweltfreundlichsten und gesündesten Fortbewegungsarten – zu Fuß gehen und Radfahren – zu stärken und Anregungen aus der Bevölkerung aufzunehmen. Hierfür musste sichergestellt werden, dass die Meldung von den Bürgerinnen und Bürgern relativ unkompliziert und komfortabel abgesetzt werden kann.

Projektbeschreibung

In einem ersten Schritt wurde ein Mängelbogen in DIN-A5-Form (DIN A4 einmal gefaltet) erstellt. Dieser Mängelbogen soll den Bürgerinnen und Bürgern erleichtern, ihre Anregungen zu formulieren. Hierzu wurde eine Kombination aus Multiple-Choice-Bereichen und Bereichen, in denen selbst formulierter Text oder eine Zeichnung eingetragen werden kann, gewählt.

Thematisch wird zwischen „Bauliche Mängel“, „Sicherheitsmängel“ und „Ampel und Beschilderungen“ unterschieden. Zu jeder Themengruppe werden Verbesserungsvorschläge angeboten, die anzukreuzen sind. Gegebenenfalls wird nach kleinen Ergänzungen gefragt. Ganz wichtig ist die genaue Ortsangabe. Hier wird darauf hingewiesen, dass die Straße, die Richtung, die Kreuzung/Einmündung und die Hausnummer angegeben werden sollte. Selbstverständlich ist ergänzend Platz für Erläuterungen oder sonstige Kommentare gegeben. Ebenso ist ein Feld für Skizzen vorgesehen. Nicht zuletzt wird um die Adresse und die Telefonnummer des Informierenden gebeten.

Auf der Rückseite des Mängelbogens wurde die Gelegenheit genutzt, um die Unterschiede zwischen „Benutzungspflichtigen Radwegen“, „Anderen Radwegen“, „Gehwegen, Radfahrer frei“, „Radstreifen“, „Schutzstreifen“ und „Fahrradstraßen“ zu erläutern, da es sich gezeigt hat, dass die Unterschiede im Detail nicht allen Bürgerinnen und Bürgern geläufig sind.
Die Mängelbögen wurden in einer breit angelegten Öffentlichkeitsarbeit den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt und liegen seitdem in den Bürgerbüros aus.

Ergebnis

Die Mängelbögen, sowohl in digitaler Form als auch auf Papier, haben sich bewährt. Die Bürgerinnen und Bürger können anhand der Muliple-Choice-Bereiche und der Bereiche, in denen selbständig formuliert werden kann, ihr Anliegen der Verwaltung übermitteln.

Sowohl in der örtlichen Presse als auch im Gemeindeblatt wurde mehrfach ausführlich über die Mängelbögen berichtet. Die gute Resonanz aus der Bürgerschaft ermutigte die Verwaltung, den Mängelbogen auf der Offenburger Homepage zu veröffentlichen. Mittlerweile wird die digitale Version des Mängelbogens häufiger genutzt als die Papierform.

Die Aufteilung des Mängelbogens hat sich bewährt. Die Angaben der Bürgerinnen und Bürger ist meist so ausführlich und genau, dass ohne weitere Rückfragen das Anliegen erkannt wird.

Jede Bürgerin und jeder Bürger erhält eine Rückmeldung zu ihrer/seiner Anregung, unabhängig davon, ob die Anregung umgesetzt werden kann oder nicht.

Ansprechpartner

Amrei Bär
Verkehrsplanerin
Stadt Offenburg: Straßen- und Verkehrsplanung
ÖPNV
Radverkehr Postfach 2450
77614 Offenburg
0781-822526
amrei.baer@offenburg.de

Internetseite zum Projekt

www.offenburg.de

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