Informationsportal zur Radverkehrsförderung

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Ein Mann macht auf einer Treppe am Fluss eine Pause vom Fahrradfahren.

Amrei Bär, Offenburg, Radverkehrsbeauftragte

„Von der Erfahrung anderer lernen. So muss man das Rad nicht ständig neu erfinden.“

Praxisbeispiel

Karlsruher Draistag

Einen Tag lang steht das Fahrrad in Karlsruhe im Mittelpunkt.

Auf den Sattel, fertig, los! Diese Postkarte wurde am Draistag an Autofahrer verteilt.

Auf den Sattel, fertig, los! Diese Postkarte wurde am Draistag in ganz Karlsruhe an Autofahrer verteilt.

umgesetzt wo?

Karlsruhe

umgesetzt wann?

2011-2014

umgesetzt von wem?

Radverkehrsbeauftragter in Zusammenarbeit mit ADFC und AOK und mit Unterstützung der fairkehr Agentur

Teilfinanzierung über das Bundesumweltministerium im Rahmen der Kampagne „Kopf an. Motor aus!”

Mit welchem Ziel?

Mit der Veranstaltung verfolgt die Stadt gleich mehrere Ziele:

  • dem Fahrrad als Verkehrsmittel mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen
  • das Image des Fahrrads zu verbessern
  • über neue Technik und neue Fahrradtypen zu informieren
  • die Verkehrssicherheit durch Reparaturangebote zu erhöhen
  • neue Zielgruppen fürs Radfahren zu gewinnen

Projektbeschreibung

Einmal im Jahr ist in Karlsruhe Draistag, der Fahrradtag zu Ehren des Raderfinders Karl Drais. Aus diesem Anlass lädt die Stadt am 23. Mai 2014 zum vierten Mal zur großen Rad-Outdoorveranstaltung auf den Friedrichsplatz ein. Die Idee: Eine große und zentrale Veranstaltung soll dem Thema Fahrradfahren und dem Fahrrad als modernes Verkehrsmittel die nötige Öffentlichkeit verschaffen. Das abwechslungsreiche Programm unterhält nicht nur die Gäste, die an diesem Tag auf den Friedrichsplatz kommen. Es zeigt auch, dass Fahrradfahren für die Stadtpolitik so wichtig ist, dass ein Bürgermeister sogar Frühstück an Radfahrerinnen und Radfahrer ausgibt. Radläden haben die Gelegenheit, die neuesten Modelle zu zeigen und damit über neue Entwicklungen bei der Fahrradtechnik zu informieren. Denn nicht nur Autos, auch Fahrräder entwickeln sich laufend weiter.

Praktischer Service: Radfahrer können unter Anleitung ihr eigenes Fahrrad reparieren und zur Diebstahlprävention codieren lassen. Kinder können auf einem Radverkehrsparcours ihre Geschicklichkeit testen. 2013 wurde das Thema Inklusion neu ins Programm aufgenommen: Zum Probefahren stehen Spezialräder bereit, die Menschen mit Handicap und mobilitätseingeschränkten Radlern bis ins hohe Alter eine selbständige Mobilität ermöglichen.

Ansprechpartner

Johannes Schell
Stadtplanungsamt Karlsruhe
Bereich Verkehr
Lammstraße 7
76133 Karlsruhe

Di. - Fr. von 9:00 - 15:00 Uhr
Fon: 0721 / 133-6164
E-mail: johannes.schell@stpla.karlsruhe.de

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Wie Kommunikation wirkt

Welche unterschiedlichen Strategien es gibt, Radverkehrsförderung durch Kommunikation zu unterstützen und warum das so wichtig ist, können Sie in diesem Artikel nachlesen

 

Aufruf zum Wettbewerb „Mach Radwerbung!” der Landesinitiative RadKULTUR