Informationsportal zur Radverkehrsförderung

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Ein Mann macht auf einer Treppe am Fluss eine Pause vom Fahrradfahren.

Amrei Bär, Offenburg, Radverkehrsbeauftragte

„Von der Erfahrung anderer lernen. So muss man das Rad nicht ständig neu erfinden.“

STATTRasen

Aktionstage in Heidelberg

umgesetzt wo?

Stadt Heidelberg

149.633 Einwohner

umgesetzt wann?

Mittwoch bis Freitag, 09.–11.10.2013, jeweils ab 15 Uhr für ca. 2 Stunden

Im September 2014 ist eine Wiederholung geplant.

umgesetzt von wem?

Stadt Heidelberg mit Felix Jeiter, Sibel Polat und Hannes Michl vom Theater und Orchester Heidelberg

Mit welchem Ziel?

Mehr Rücksichtnahme und Sicherheit im Straßenverkehr schaffen.

Projektbeschreibung

Foto: Stadt Heidelberg

„STATT RASEN“ in der Heidelberger Innenstadt

Hauptthemen des Projekts sind Rücksichtnahme und Gelassenheit im öffentlichen Raum. 

Das Motto/Logo der Aktionen war ein Stadtschild mit dem Aufdruck STATT RASEN.

In Kombination dazu diente der Rasen (im Sinne von Grünfläche)
als Gegenpol zum Rasen (im Sinne von Tempo) und damit als Entschleunigung und Entspannung im Verkehr.

Das Projekt war in drei Teile gegliedert, die nacheinander an den drei Tagen in der aufgeführten Reihenfolge durchgeführt wurden.

1. „STATT  RASEN“

Akteure des Theaters fahren auf „gemütlichen“ Rädern (Tandem) langsam durch die Innenstadt. Dabei tragen sie Kostüme aus Kunstrasen und ein Schild mit der Aufschrift „STATT RASEN“ im Stil eines Ortsschildes auf dem Rücken. Dies steht gleichzeitig als Motto über der ganzen Aktion. An Ampeln oder bei zwischenzeitlichen Unterbrechungen verteilen sie Reflektorklackbänder an interessierte Passanten und Passantinnen, Rad- sowie Autofahrer und -fahrerinnen.

 2. Verkehrsinsel
Auf einer Verkehrsinsel wird eine Insel mit Liegestühlen, Sonnenschirmen etc. dargestellt, die Entspannung im Stadtverkehr symbolisieren soll. Auch hier werden Reflektorklackbänder verteilt und interessierte Bürgerinnen und Bürger über die Theateraktion, die RadKULTUR und gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr informiert.

3. Gedankenblasen
Wartenden Passanten und Passantinnen, Rad- sowie Autofahrer und -fahrerinnen werden Gedankenblasen aus Pappe entgegengehalten, auf denen z. B. „Natürlich warte ich“, „Natürlich nehme ich Rücksicht“ oder „Jetzt haben die Anderen grün“ steht.

Ergebnis

„Die Aktionen kommen bei vielen PassantInnen aufgrund der Entschleunigung und der damit verbundenen Reduzierung von Hektik gut an. Aber  es gibt auch Kritik, dass FußgängerInnen und RadfahrerInnen angehalten werden und nicht AutofahrerInnen, die bevorzugt langsamer fahren sollten.“ (Quelle: RNZ Nr.236, 11.10.13)

Ansprechpartner

Johanno Hagstedt
Stadt Heidelberg
Amt für Verkehrsmanagement
Gaisbergstraße 11
69115 Heidelberg
Tel. 06221/5830526
E-Mail: Johanno.Hagstedt@heidelberg.de

Internetseite zum Projekt

http://radkultur-bw.de

 

Film: (Aktion integriert in Gesamt-Jahresüberblick
RadKULTUR Heidelberg 2013)

http://www.youtube.com/watch?v=0ODiPOySAZI

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Wie Kommunikation wirkt

Welche unterschiedlichen Strategien es gibt, Radverkehrsförderung durch Kommunikation zu unterstützen und warum das so wichtig ist, können Sie in diesem Artikel nachlesen

 

Aufruf zum Wettbewerb „Mach Radwerbung!” der Landesinitiative RadKULTUR