Informationsportal zur Radverkehrsförderung

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Ein Mann macht auf einer Treppe am Fluss eine Pause vom Fahrradfahren.

Amrei Bär, Offenburg, Radverkehrsbeauftragte

„Von der Erfahrung anderer lernen. So muss man das Rad nicht ständig neu erfinden.“

Radhaus Offenburg

120 wetter- und diebstahlgeschützte
Parkplätze für Fahrräder

umgesetzt wo?

Offenburg

umgesetzt wann?

2012-2013

umgesetzt von wem?

Stadt Offenburg mit Förderung des Landes Baden-Württemberg

Mit welchem Ziel?

Mehr Fahrradparkplätze und weniger Parkchaos in der überlasteten Region rund um den Hauptbahnhof

Projektbeschreibung

Menschen mit "Fahrradparkhaus"-Banner vor dem neuen Fahrradparkhaus in Offenburg.

Die Stadt Offenburg hat auf der Ostseite ihres Hauptbahnhofs ein bislang einzigartiges Gebäude eingeweiht: ein vollautomatisches Fahrradparkhaus.

Diese erste auto-
matisierte Parkgarage für Fahrräder erstreckt sich über fünf Etagen und bietet 120 wetter- und diebstahlgeschützte Stellplätze. Der Bedarf für dieses neue Gebäude war entstanden, weil die vorhandenen qualitativ hochwertigen Fahrradabstellplätze schon lange nicht mehr ausreichten. Die Hochgarage war die Lösung – denn die Fläche auf der Ostseite des Bahnhofs ist begrenzt. 

Bereits im Frühjahr 2012 hatte sich die Kehler Firma Nußbaum mit ihrer Tochterfirma SMT auf die Suche nach einem Partner für die Entwicklung eines vollautomatischen Fahrradparkhauses nach dem Vorbild der Smart-Türme begeben. AGFK-Mitglied Offenburg interessierte sich für dieses Projekt. Ein Schwerpunkt seiner Radverkehrsförderung liegt darin, attraktivere Fahrradabstellanlagen einzurichten. Denn der Trend geht zu immer höherwertigeren Rädern, auch zu Pedelecs. Und die wollen sicher geparkt sein.

Die einzelnen Fahrradboxen befinden sich auf Trägerpaletten – jeweils zwölf Boxen pro Palette. Mieter erhalten bei Vertragsabschluss eine Chip-Karte, mit der sie immer Zugang zu ihrem Stellplatz haben. Das Radhaus ist von zwei Seiten zugänglich. In den überdachten Zugangsbereichen finden sich je sechs Türen und ein Terminal mit Touchscreen. Das E-Werk Mittelbaden als Kooperationspartner installierte auf dem Dach des Radhauses eine Fotovoltaik-Anlage, die zusätzlich regenerativen Strom erzeugt - beispielsweise, um Pedelecs zu laden. Das Angebot richtet sich vorerst an Dauernutzer. Die Stellplätze werden für ein Jahr vermietet. 

Da das „Radhaus“ eine technische Herausforderung ist, werden etwa 30 Pendlerinnen und Pendler die Abstellanlage in den ersten fünf Monaten kostenlos testen.

Ansprechpartner

Fabian Feigenbaum, Entwurf- und Ausbauplanung,
Unterhaltung Radverkehr
Telefon: 0781/82-2626
fabian.feigenbaum@offenburg.de

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