Informationsportal zur Radverkehrsförderung

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Ein Mann macht auf einer Treppe am Fluss eine Pause vom Fahrradfahren.

Amrei Bär, Offenburg, Radverkehrsbeauftragte

„Von der Erfahrung anderer lernen. So muss man das Rad nicht ständig neu erfinden.“

Alltagsradler werden zu

Radexperten

Die baden-württembergische Stadt Herrenberg und der ADFC vor Ort beteiligen mit dem Projekt „Alltagsradwege“ Bürgerinnen und Bürger an der Verkehrsplanung.

Welche Wege nutzen die Menschen im Alltag, um mit dem Rad nach oder durch Herrenberg zu kommen? Wo finden sich Hindernisse auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit? Welche Besonderheiten haben diese Wege?

Antworten erhofft sich die Herrenberger Stadtverwaltung vom Projekt „Alltagsradwege“, das bis zum 31. Oktober 2013 lief. Die Ergebnisse sollen in die Herrenberger Radverkehrsplanung einfließen – ein neuer Ansatz zur Bürgerbeteiligung bei der Entwicklung von Verkehrskonzepten. Alltagsradlerinnen und -radler sind schließlich die eigentlichen Radexperten – jedenfalls, was das Wissen um ihre täglichen Routen betrifft. Sie können ihre persönlichen Radstrecken anonym in eine interaktive Karte eintragen, Bilder zu Problemstellen und Kommentare hinzufügen. Das Ergebnis wird umso aussagekräftiger, je mehr Radlerinnen und Radler ihre Wege eingeben.

Die Ortsgruppe des ADFC führt das Pilotprojekt durch, das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) in Stuttgart hat die interaktive Karte entwickelt.

Oberbürgermeister Thomas Sprißler rief alle Herrenberger dazu auf, die Gelegenheit zum Mitmachen zu nutzen und damit eine Grundlage zu schaffen, den Radverkehr vor Ort weiterzuentwickeln.

Quelle: Stadt Herrenberg

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