Informationsportal zur Radverkehrsförderung

Informationsportal zur Radverkehrsförderung

Viele Menschen haben sich für dieses Foto zu einem Fahrrad formiert.

Michael Obert, AGFK-BW Vorstandsvorsitzender

„Radverkehrsförderung ist eigentlich ganz
einfach – da kann jeder in fast jedem Bereich etwas beitragen.“

Radverkehrsförderung

im Einzelhandel

Einkaufswege machen einen erheblichen Teil des Verkehrsaufkommens aus. Wer sich hier für mehr Fahrradverkehr einsetzt, kann schnell viel erreichen. Viele Studien haben gezeigt, dass der Einzelhandel von radfahrenden Kunden profitiert. Sie kaufen zwar in der Regel kleinere Mengen, kommen dafür aber öfter ins Geschäft und geben über einen längeren Vergleichszeitraum mehr Geld im Einzelhandel aus.

Wer als Einzelhändler seinen Kunden etwas Gutes tun will, muss nicht immer das Parkticket bezuschussen. Es gibt viele Möglichkeiten, auch Radfahrer für ihre Kundentreue oder einen größeren Einkauf zu belohnen.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat im bundesweiten Projekt „Clever einkaufen“ getestet, mit welchen Maßnahmen Einzelhändler ihre Kunden aufs Rad bringen können. Auf der Website gibt es einen guten Überblick über die im Projekt entwickelten Aktionsideen – von der fahrradfreundlichen Einkaufsstraße bis zum Wettbewerb „Fahrradfreundlichstes Geschäft“ und die Broschüre „Radverkehr belebt das Geschäft“ als Download.

Ideen für Radverkehrsförderung durch den Einzelhandel:

  • mit Fahrradwerbung bedruckte Einkaufs- oder Brötchentüten
  • zentrale und qualitativ hochwertig Fahrradabstellanlage direkt am Eingang des Geschäfts
  • Initiative des Einzelhandelsverbands für mehr Einkaufsverkehr mit dem Rad, zum Beispiel „Fahrradfreundliche Einkaufsstraße“
  • Lieferdienste für Kunden, die mit dem Rad unterwegs sind
  • Auslieferung von Waren per Lastenrad
  • Durchführung eines „Schaufensterwettbewerbs” zum Thema Fahrrad, bei dem das am originellsten dekorierte Schaufenster ausgezeichnet wird

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