Informationsportal zur Radverkehrsförderung

Informationsportal zur Radverkehrsförderung

Viele Menschen haben sich für dieses Foto zu einem Fahrrad formiert.

Michael Obert, AGFK-BW Vorstandsvorsitzender

„Radverkehrsförderung ist eigentlich ganz
einfach – da kann jeder in fast jedem Bereich etwas beitragen.“

Wo stehen wir?

Eine Status-quo-Analyse ist ein guter Start für die Radverkehrsförderung. Sie ermöglicht es, Stärken und Schwächen zu erkennen und so knappe Ressourcen gezielt einzusetzen. Ein gutes Instrument dafür ist das sogenannte Bypad-Verfahren (Bicycle Policy Audit – übersetzt etwa Überprüfung der örtlichen Radverkehrspolitik). Mithilfe eines externen Moderators geht die Kommune dabei in einem mehrstufigen Verfahren alle wichtigen Punkte durch. Dafür werden alle, die mit dem Thema Radverkehr befasst sind, das heißt alle relevanten Ämter, Institutionen, Parteien, Vereine, Bürgervertreter etc., an einen Runden Tisch geholt. Die Fragestellung: Wo liegen Probleme, wo bestehen Verbesserungswünsche? Wichtig ist außerdem ein Akteur, der die Prozesskoordination übernimmt und das Analyseverfahren vorantreibt. Entscheidend für den Erfolg ist die schonungslose Schwachstellenanalyse während des Bypad-Verfahrens. In Baden-Württemberg wurde das Verfahren 2004 bereits in Karlsruhe erfolgreich eingesetzt. Ergebnis war ein 20-Punkte-Plan für die Radverkehrsförderung, der seither erfolgreich umgesetzt wurde.

Ein aktuelles Beispiel für die Umsetzung des Bypad-Verfahrens: die Stadt Rostock

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